Was Pflegekräfte erzählen können

Was Pflegekräfte erzählen können
Norbert Nientiedt las aus Berichten von Pflegekräften und moderierte die Musik von Sebastian Rümmelein im Achatius-Haus in Münster-Wolbeck. Foto: A. Hasenkamp.

Norbert Nientiedt las aus Berichten im Achatius-Haus in Wolbeck / Gang in Schulen steht bevor

Münster-Wolbeck. Pflegekräfte kamen „selbst“ zu Wort bei dieser Lesung im Achatius-Haus. Norbert Nientiedt hat mit vielen gesprochen und mehrere Bücher verfasst. Bevor er bald in Schulen geht, las er vor Bewohnern, Pflegekräften und Gästen des Altenheimes. Neben den Einblicken in die Praxis und die Biografien von Pflegekräften war eine Attraktion die Musik: Sebastian Rümmelein sang zur Gitarre, viele sangen im vollen Saal mit. Drei Damen von der Sendener kfd waren angereist – dort soll Nientiedt in der St. Laurentius-Kirche sprechen.

Bald startet ein Angebot für junge Leute: Nientiedt geht zunächst in die Hildegardisschule, zusammen mit einigen Menschen aus seinen Büchern, die ihre Geschichten dann selbst erzählen und für Gespräche bereitstehen. Zum Beispiel Mostafa Othmann, Ausbildender zum Pflegefachmann, der im brennenden Aleppo diesen Beruf für sich entdeckte, nicht den des Soldaten. Auch Organisationen wie der ASB, Caritas, Diakonisches Werk und Alexianer sind vertreten. Musik kommt von der Schulband. Dann weitert Nientiedt den Kreis: „Dann wollen wir durch die Schulen gehen.“

Nebst viel Applaus gab es für den engagierten Nientiedt von Andrea Hellgermann, Leiterin Sozialdienst Senioren, einen Blumenstrauß. Motiviert zu seinen Gesprächen mit Pflegekräften sah sich Nientiedt durch Karl Laumann, Sozialminister in NRW. Der habe bei „Lanz“ mal auf den Tisch gehauen und gefordert, Pflegekräfte sollten sich doch selbst zu Wort melden – Nientiedt sah sich gefordert.

„Menschen in Pflegeberufen kommen viel zu selten selbst zu Wort, findet Norbert Nientiedt. Was motiviert sie zu ihrer täglichen Arbeit? Wer übt diesen Beruf aus? Wie sieht ihr Alltag aus? Darüber hat der ehemalige Lehrer und Schulseelsorger am Berufskolleg Hildegardisschule Gespräche mit vielen Pflegenden geführt und sehr persönliche Eindrücke gesammelt: von Menschen, die noch ganz am Anfang ihrer Ausbildung stehen, ebenso wie von Praktikern, die viel gesehen und erlebt haben. Er will Menschen motivieren, sich für diesen Beruf zu entscheiden. Am Mittwoch (23. August 2023) liest er ab 15.30 Uhr im Achatius-Haus an der Münsterstraße aus seinem Buch. Eingeladen sind die Bewohnerinnen und Bewohner, Pflegekräfte und alle Interessierten.“


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