Straßennamen in Münster: Der „Fall Hindenburg“

Münster.  Straßennamen sind "sichtbarer Ausdruck des Geschichtsbewusstseins einer Stadt". Sie "beanspruchen eine normative Verbindlichkeit für die Gegenwart und möglicherweise auch für die Zukunft".

Warum das so ist und welche Konsequenzen Städte wie Münster daraus gezogen haben und ganz aktuell ziehen können, erläutert der Historiker Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer am Beispiel des Namensgebers Paul von Hindenburg. Seinen Ausführungen "Vom Umgang mit Straßennamen. Der Fall Hindenburg" liegt ein Vortrag vom 12. Juli im LWL-Landeshaus zugrunde. Das Presseamt hat den Text im Portal muenster.de dokumentiert, zusammen mit weiteren Informationen zu Straßennamen in Münster. Für Interessierte ohne Internetanschluss liegen einige Kopien des Textes in der Münster-Information im Stadthaus 1 aus.

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