Startschuss für „d-PoLiTaTE“ Internationales Programm für Führungskräfte im Forschungstransfer

Zuletzt aktualisiert 6. Januar 2019 (zuerst 25. Juni 2012).

Aus Mexiko, Argentinien, Peru, Kolumbien, Bolivien, Spanien und Deutschland kommen die 20 Hochschulvertreter, die sich seit Montag (25. Juni) im münsterschen Alexander-von-Humboldt-Haus austauschen. Die Konferenz, die noch bis Donnerstag (28. Juni) dauert, ist der offizielle Auftakt des internationalen Projekts „d-PoLiTaTE“. Dieses Vorhaben wird von der Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) der Universität Münster koordiniert. Ziel ist es, ein Netzwerk von europäischen und lateinamerikanischen Universitäten zu schaffen und zu etablieren, durch das Führungskräfte in Lateinamerika im Bereich Forschungstransfer ausgebildet werden.

Internationales Programm für Führungskräfte im Forschungstransfer startet

Das Programm soll dazu beitragen, die Qualität der höheren Bildung in Lateinamerika zu verbessern. Ebenso wollen die Projektpartner die Weiterbildung von jungen Akademikern und Fachkräften, die an der Lösung von sozialen, politischen und ökonomischen Problemen mitwirken, ausbauen. Die Europäische Kommission finanziert „d-PoLiTaTE“ für drei Jahre. Neben der Westfälischen Wilhelms-Universität und der Fachhochschule Münster gehören sechs Universitäten aus dem spanischsprachigen Raum zu den Projektpartnern.

Auftaktkonferenz in Münster

Beim „Kick-off-Meeting“ präsentieren die Projektteilnehmer ihre ersten Arbeitsergebnisse. Sie legen zentrale Ziele fest und planen deren Umsetzung. Die südamerikanischen Partner lernen unter anderem auch ein erprobtes und erfolgreiches Konzept der AFO kennen: das „Ideen-Mining“. Bei diesem Kreativ-Workshop suchen Teilnehmer mit unterschiedlichem Ausbildungshintergrund gemeinsam nach Lösungen für Probleme oder Fragestellungen des Auftraggebers, beispielsweise einer Firma.

Die Abkürzung „d-PoLiTaTE“ steht für „Desarollo de Programa para Líderes en Transferencia Tecnológica“, auf Deutsch „Entwicklung eines Programms für Führungskräfte im Forschungstransfer“.

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