Erstes „Speed Networking“ des Gewerbevereins Wolbeck kam gut an Zahlreiche Branchen-Vertreter lernen sich kennen

Erstes „Speed Networking“ des Gewerbevereins Wolbeck kam gut an Zahlreiche Branchen-Vertreter lernen sich kennen
Erstes Speed-Networking des Gewerbevereins Wolbeck in der Gaststätte Kiepe in Münster-Wolbeck.

Münster-Wolbeck. Das erste „Speed Networking“ des Gewerbevereins Wolbeck lief am Mittwochabend; es könnte sich etablieren. „Die Vernetzung untereinander ist das Ziel“, erläutert Heike Schapmann, stellvertretende Vorsitzende des Vereins: „Sich kennenlernen, austauschen, profitieren vom Know-how der Anderen, neue Wege gehen“.
„Das machen wir bestimmt noch mal“ sagt die Gewerbevereins-Mitarbeiterin Birgit Schulte hinter der Stoppuhr, „möglichst unkompliziert“. Da laufen schon an sechs, später an sieben Tischen in der „Kiepe“ die Gespräche unter jeweils vier Augen. Vertreten waren u.a. Buchhandel, Architektur, Reisebüro, Gastronomie, PC-Hilfe, Energie, Versicherung, Fußpflege, Raumausstattung, Kunst und Tagespflege. „Ich komme mit den zwei Minuten nicht hin!“, meint eine. Auf den Ablauf der Zeit aufmerksam gemacht, meint Markus Jörissen gegenüber Ralph Kunicke: „Wir haben nen Deal gemacht!“ Und Andrea van de Kamp meint: „Aber ich hab doch noch gar nichts gesagt!“ Aber es gibt eine zweite Runde, und nachher einen gemeinsamen Imbiss.
Toll fand Schulte, dass „jemand dabei ist, den man noch gar nicht kennt“. Nämlich Khosrow Ghebraei Jahromi, der in Ostfriesland internationale Küche lernte, auch die des Iran. Seit Mai ist er als Caterer an der Münsterstraße zu finden, mit Bude und als „Koch für große und kleine Feiern“. Er fand es spannend, mit Ralph Kunicke, dem PC-Helfer, zu sprechen – Computer-Probleme könne man in jeder Branche haben. Und mit Menschen direkt zu sprechen, etwa um deren Geschmack zu erkunden, dafür ist der Koch Unternehmer geworden – um nicht nur in der Küche verborgen zu stehen.
Für die Architektin und Gebäude-Energieberaterin Sarah Zietek vom Planungsbüro buildinggreen war es interessant, herauszufinden, was eigentlich Thumanns Energiewerkstatt macht. Vor dem Treffen habe sie nur drei der Teilnehmer gekannt.
Die Idee für das Speed Networking war beim Stammtisch des Gewerbevereins entstanden. Die Unternehmer der vielen inhabergeführten Geschäfte stünden zwangsläufig lange im Laden, so Schapmann, da sei ein besonderes Format günstig. Die Anzahl der Teilnehmer erwies sich am Mittwoch als passend.
Freilich war nicht jeder Angemeldete auch erschienen und viele Teilnehmende gehören zum Vorstand. Unter den Fehlenden war auch ein „Frank“. Schade, meint eine Teilnehmerin: „Ich wollte doch endlich mal wissen was der macht.“

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