Gemeinsam erfolgreich: Kommunen fördern Führungsnachwuchs

Zuletzt aktualisiert 2. Juni 2015 (zuerst 21. September 2009).

Münster/Führungskräfte. Gemeinsam erfolgreich sein ist das Ziel der zweiten Runde von „Mentoring im Münsterland“ mit 42 Beteiligten aus fünf Städten und Gemeinden und zwei Kreisverwaltungen. Nachwuchs-, aber auch Führungskräfte aus Rheine, Greven, Laer, Münster und dem Kreis Warendorf werden als „Mentees“ ein Jahr lang von erfahrenen Führungskräften (Mentoren) aus jeweils anderen Verwaltungen in ihrer beruflichen Entwicklung begleitet.

Kommunen fördern Führungsnachwuchs

Besonderer Nutzen des Mentoring: Neben dem Zuwachs an theoretischem Wissen haben die Mentees vor allem Gelegenheit, ihre alltägliche Arbeit und auch ihre beruflichen Ziele im Gespräch mit erfahrenen Verwaltungskräften zu spiegeln. „Sehr hilfreich ist dabei der interkommunale Aspekt“, erläutert Claudia Welp vom städtischen Frauenbüro in Münster als Sprecherin des Beirats der beteiligten Kommunen. „Wir lenken den Blick über den eigenen Tellerrand, ermöglichen Gespräche und Themen, die den Mentees im eigenen Haus so nicht möglich wären.“

Stolz sind die Gleichstellungsbeauftragten und Personalentwicklerinnen aus Rheine, Laer, Greven, Ostbevern und Münster sowie den Kreisen Warendorf und Steinfurt auch darauf, dass der zweite Durchlauf des Mentoring-Projekts sehr großen Anklang auch bei Führungskräften in herausgehobenen Positionen gefunden hat.

Mentoren und Mentorinnen haben Führungspositionen

„Alle Mentoren und Mentorinnen haben Führungspositionen inne, unter ihnen sind Amtsleiterinnen und Amtsleiter, Dezernenten, Bürgermeister und Bürgermeisterinnen. Das zeigt, wie wichtig dieses Instrument für die Personalentwicklung in den Kommunen ist“, ist sich der Beirat einig. Die erste Runde von „Mentoring im Münsterland“ hatte im vergangenen Jahr gezeigt, dass auch die Mentoren und Mentorinnen von ihrer Vorbereitung auf Reflexionsgespräche, Fragen und Führungstipps profitierten. „Man führt sich das eigene Handeln strukturiert vor Augen“, so deren Erfahrung. Münster ist in diesem Jahr mit elf Mentees und sieben Mentorinnen und Mentoren beteiligt.

Austausch zwischen den Mentees fördert das Verständnis für unterschiedliche Sichtweisen

Die Gleichstellungsbeauftragten, die das Projekt zunächst für weiblichen Verwaltungsnachwuchs initiiert haben, sehen einen besonderen Nutzen im jetzt gemischten Kreis von Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Der Austausch zwischen den Mentees fördert das Verständnis für unterschiedliche Sichtweisen von Männern und Frauen im Arbeitsalltag. Frauen können von männlichen Mentoren lernen und männliche Mentees können besseren Zugang zu sozialen Kompetenzen erhalten – eine Situation, in der alle voneinander lernen und gewinnen.

Das teilt das Presse- und Informationsamt der Stadt Münster am 21.09.2009 mit.

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