Energiesparlampen: Presserat kritisiert ÖKO-TEST

Potsdam, 09.04.2009, Die Initiative PRO Energiesparlampe (IPE) begrüßt die Entscheidung des Deutschen Presserates an der Zeitschrift ÖKO-TEST wegen Verletzung des Pressekodex in einem Beitrag über Energiesparlampen.

In Heft 10/2008 hatte die Redaktion einen namentlich nicht genannten "Lichtkenner" mit einer Aussage zu Energiesparlampen zitiert: "Das ist kein Licht, das ist Dreck."Diese Kritik mit Hilfe einer anonymen Quelle sei nicht mit den journalistischen Sorgfaltsanforderungen vereinbar, urteilte der Beschwerdeausschuss des Presserats laut einer Meldung des Energiesparlampen-Herstellers Megaman. Wenn ein derartig schwerwiegender Vorwurf erhoben werde, müsse die Redaktion auch den Namen des Gesprächspartners nennen.

Die Initiative PRO Energiesparlampe sieht in dem Votum des Presserates einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion. Die pauschale Diskreditierung von Energiesparlampen und das Hochjubeln von Glühlampen durch sogenannte Lichtexperten verunsichert die Verbraucher, die laut EU- Beschluss ab September 2009 energieeffiziente Lampen verwenden müssen.

Die Initiative PRO Energiesparlampe wird von 34 lokalen Energieversorgungsunternehmen getragen. Seit März 2007 setzt sie sich für den Abschied von der herkömmlichen Glühbirne ein. Sie treibt den Wechsel zugunsten effizienter Lampenmodelle mit den unterschiedlichsten Partnern voran.

Weiterführende Informationen:

Initiative PRO Energiesparlampe http://www.pro-energiesparlampe.de

Über local energy gmbh

Die im März 2007 von 23 Energieversorgungsunternehmen des local energy-Verbund gegründete Initiative PRO Energiesparlampe hat das Ziel, alle herkömmlichen Glühlampen in Deutschland durch Energiesparlampen zu ersetzen. Dabei stand die Initiative von Anfang an auch anderen Energieversorgungsunternehmen offen, die sich für einen schonenden Umgang mit dem Energieträger Strom einsetzen. Im März 2008 erhielt die Initiative den Industriepreis 2008 in der Kategorie Energie. Seit September 2008 ist sie Partner der Generaldirektion Energie und Verkehr der Europäischen Kommission.

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