Bühne vor der Christus-Figur sah viel Abwechslung zum ersten Open Air-Rockfestival

Münster-Wolbeck. Gleich neun Gruppen zauberte Wolbeck zum Open Air Rock Festival 2010 auf die Bühne vor dem Südportal von St. Nikolaus. Für „Monoton“ war es der erste öffentliche Auftritt überhaupt und zugleich ein Sprungbrett nach Münster: Eine andere Band fragte an, ob sie denn wohl auch dort mit auftreten wollten?

Rock vor St. Nikolaus

Zwei Band waren eigens für diese Premiere zum Wigbold-Jubiläum „wiederauferstanden“: „Reefer“ und „My First Phoney“. Für „The Nobodies“ konnte sich eine junge Dame aus Berlin besonders begeistern. Die Auswahl war reichlich, stark vom Gesang getragene Lieder wechselten sich mit harten Gitarren-Riffs ab. Außerdem mit dabei: „The Wild Flowers“, „The Skills“, „The Cape Town Alibi“, „The Incognitos“ und die Schuldband des Gymnasiums sowie für die Zwischeneinlagen die Trommelgruppe „Kpanlogo“. Aus ihr kommt auch mancher Trommler der Rockgruppen.Jede Gruppe kam zum Zug, auch, weil sich die Musiker sehr diszipliniert verhielten. Darüber freute sich der stellvertretende Leiter der Musikschule, Ben Bönniger, sichtlich. „Ein ganz großes Dankeschön“ gab es von ihm für das Bürgerforum Wolbeck, das die Bühne finanzierte, und dem „Bahnhof Wolbeck“ für die „angenehme Zusammenarbeit: „Die Wolbecker wissen gar nicht was sie da für ein Jugendzentrum haben.“
Das Festival zog zeitweise bis zu 250 Menschen an, vor allem, aber nicht nur, Jüngere. „Es fehlen 1000 Leute“, meinte Roland Vorholt vom Pfarrgemeinderat. Viele kamen wohl auch wegen der schwülen Hitze erst später.

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Über Andreas Hasenkamp 6456 Artikel
Journalist, Online-Redakteur und Event-Fotograf in Münster.

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