Sport & Gesundheit

USC Münster: Hella Jurich gibt ihr Debüt als Libero beim Volleyball-Erstligisten

16 Nov , 2006  

Mit 3:2 (27:25, 25:15, 14:25, 19:25, 15:12) bezwang der USC Münster in einem Testspiel den niederländischen Europapokalteilnehmer Plantina Longa Lichtenvoorde. Dabei rückte Beachvolleyballerin Hella Jurich für die verletzte Lisa Thomsen auf die Liberoposition und feierte eine gelungene Premiere

Eine ganze Weile ist es schon her, dass Hella Jurich das letzte Mal den harten Hallenboden spürte. Denn viel lieber ist der Volleyballerin mittlerweile das Spiel auf Sand, bei dem sie sich mit Partnerin Rieke Brink-Abeler Stück für Stück an die Weltspitze herangeschoben hat. Für das Erstligateam des USC Münster aber holte die 25-Jährige noch einmal ihre Hallenschuhe unter dem Bett hervor. Beim Testspiel gegen Plantina Longa Lichtenvoorde sprang sie für Libero Lisa Thomsen in die Bresche, die aufgrund einer Knochenhautentzündung im Schienbein passen musste, und half mit, den niederländischen Europapokalteilnehmer mit 3:2 (27:25, 25:15, 14:25, 19:25, 15:12) zu bezwingen.

„Das hat Spaß gemacht“, freute sich Hella Jurich. „Es war eine gute Premiere.“ Auch USC-Trainer Axel Büring zeigte sich mit der Leistung seines Probe-Liberos einverstanden: „Dafür, dass Hella erst einmal bei uns trainiert hat, war das schon recht ordentlich.“

Aber auch mit der Vorstellung seines übrigen Ensembles konnte der Coach zufrieden sein. Denn das präsentierte sich den etwa 250 Zuschauern in Ostbevern exakt eine Woche vor dem Bundesligaspiel beim Schweriner SC in ordentlicher Form. Insbesondere in Block und Aufschlag spielten die Münsteranerinnen gut und verdienten sich damit gegen die favorisierten Niederländerinnen eine 2:0-Satzführung. Büring nutzte die Gunst der Stunde, um vielfältige Aufstellungen auszuprobieren und nahm dabei auch in Kauf, dass die Gäste die beiden folgenden Abschnitte für sich entschieden. Im fünften Durchgang aber war der USC wieder da, lag beständig – mit bis zu vier Punkten – vorn und sicherte sich schließlich den Spielgewinn.
„Über weite Strecken bin ich sehr zufrieden“, sagte Büring. „Wir wollten offensiv, mutig und emotional spielen. Das ist uns gelungen.“ Ins Detail gehend stellte er zudem fest: „In Abschlaghöhe und Handlungsgeschwindigkeit haben wir uns verbessert. Das macht Mut.“ Auch Lichtenvoordes Trainer Matthias Eichinger zollte dem USC Lob: „Münster hat heute gut gespielt. Und, wenn Atika aus Japan zurück ist, wird es noch mal besser.“

Die nächsten Spiele des USC Münster in der Bundesliga

  • 22. November (19 Uhr) Schweriner SC – USC Münster
  • 26. November (15.30 Uhr) USC Münster – Roten Raben Vilsbiburg
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