Trio Carlini reißt mit im Kulturbahnhof Hiltrup

Trio Carlini reißt mit im Kulturbahnhof Hiltrup
Das Trio Martin, Leo und Carlini im Kulturbahnhof Hiltrup bei ihrer Münster-Premiere.

Münster-Hiltrup (agh). Einige Takte gondeln die Gäste im Kulturbahnhof Hiltrup durch Venedig, dann gibt es Country-rockiges à la USA: Das „Trio Carlini“ reißt mit auf eine Reise, hin und her, und auch hoch und rasant in die Tiefe. Letzteres, wenn Dodo Leo Phantasmagorisches aus seinen jüngsten Jahren herbeifantasiert, mit seiner Ziegen-Amme Regula in 13.000 Metern Höhe in den Schweizer Alpen, eine „gehütete Kindheit“. Die anderen, Marino Carlini und Thomas Martin, sind auf andere Weise nicht auf den Mund gefallen.

Zuallererst sind sie alle drei Singer-Songwriter, länger solo, seit achteinhalb Jahren als Trio, auf sechs Tourneen durch Deutschland, Tschechien, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden, zum ersten Mal aber in Münster. So konnten auch sie ein wenig staunen, weil das Hiltruper Publikum, gut 30 an diesem Abend, so bereitwillig mitging, nicht allein im Applaus, sondern singend als Begleit-Chor, jodelnd, auf Tische schlagend, dass es klirrt. Und das weit über zwei satte Stunden hinaus, immer wieder.

Instrumentale Vielfalt des Trio Carlini

Irgendeine Gitarre ist bei den Dreien immer im Spiel, aber auch mal drei auf einmal, dann mischt sich allerhand Schlagwerk hinein, teils Spülbürsten-getrieben, auch mal ein Blas-Instrument. Immer viel Rhythmus, alles im Dienste von Geschichten, meist für einen Riesen-Spaß, auf Deutsch, auf English, auf Italienisch. Dazu erzählen   Carlini und Leo emsig und mit Schalk im Nacken. Da kann es um Liebe gehen, um den Sinn des Lebens, immer sind sie für eine überraschende Volte gut. Und Leo vermittelt das Lebensgefühl von „Bluegrass“, da kann Martin erneut das Banjo klampfen.

Trio Carlini macht dem Kulturbahnhof Hiltrup ein Kompliment

„Eine kleine Perle habt ihr hier“, sagt Carlini an diesem Freitagabend, und dankt den Ehrenamtlichen. Ihre Sache ist das kleine Format, wo man mit den Gästen in Kontakt komme, so Carlini in der Pause. Dann geht es noch in ein persönliches Luftschloss, ein „Castle In The Sky“, sie besingen „A Woman’s Love“., zeigen keine Scheu vor später Stunde: „Living For The Night“. Zum Finale entlässt Martin noch einmal stärker solo seinen Bass in die Weiten des ehemaligen Bahnhofs, dann geht es für das Trio Carlini zurück in ihr heimatliches Hannover.

() Aus dem Kulturbahnhof Hiltrup führte für das Trio Carlini immer wieder ein Fenster hinaus in die Welt und die Fantasie. Foto:


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