Solarenergie: „Professor Landois“ zapft die Sonne anSolarenergie: „Professor Landois“ zapft die Sonn

Münster. Die "Professor Landois" gehört zum Aasee wie der Aasee zu Münster. Das Schiff, benannt nach dem legendären Zoo-Gründer, hat schon Generationen von Gästen, aber auch vielen Münsteranerinnen und Münsteranern entspannte Stunden vor eindrucksvoller Kulisse beschert.

Ab sofort beschränkt sich die "Professor Landois" allerdings nicht mehr darauf, Fahrgäste zu transportieren, jetzt rührt sie außerdem kräftig die Werbetrommel für mehr Klimaschutz in Münster. Als Solarschiff unterstützt sie die Kampagne "Klima sucht Schutz", mit der das Amt für Grünflächen und Umweltschutz möglichst viele Menschen motivieren möchte, sich für mehr Klimaschutz einzusetzen. Schließlich will Münster es unter dem Motto "Münster packt's! Der BürgerPakt für Klimaschutz" schaffen, die Klimabilanz der Stadt deutlich zu verbessern. Dabei zählt jeder einzelne, kleine Beitrag.

Mit sieben Quadratmeter Solarzellen ist die "Professor Landois" ausgerüstet worden. Zum Vergleich: Die Anlage produziert so viel Energie, wie eine Person in einem Jahr an Strom verbraucht. Die Solarzellen sorgen also dafür, dass ein Teil der Energiemenge, die das Schiff benötigt, auf  umweltfreundliche Art und Weise erzeugt wird. Komplett kann die "Professor Landois" allerdings nicht auf Solarenergie setzen, das lässt die alte Schiffstechnik nicht zu. Aber immerhin können sich die Fahrgäste zum Beispiel mit solar gekühlten Getränken erfrischen.

Unterstützt wird das Projekt von den beiden Aasee-Anrainern Yachtschule Overschmidt als Betreiberin der "Professor Landois" und Westdeutsche Landesbausparkasse (LBS).

Weitere Informationen zur Kampagne "Klima sucht Schutz … auch bei Dir!" gibt es in Münsters Stadtnetz unter www.muenster.de/stadt/umwelt.

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