„Studienpreis Wirtschaftschemie“ – Fallstudie zu einschätzungen

Bringen Unternehmen neue Produkte auf den Markt, kennen sie deren Vorzüge und Eigenschaften. Doch wie können Unternehmer ihre Geschäftskunden dazu bringen, diese Produkte mit den gleichen Augen zu sehen? Dieser Frage ist Christoph Thiel in seiner Masterarbeit nachgegangen. Für die Arbeit erhielt der 25-jährige Wirtschaftschemiker nun den münsterschen "Studienpreis Wirtschaftschemie". Die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung wurde zum zweiten Mal von der Unternehmensberatung "Grosse-Hornke Private Consult" und dem Institut für betriebswirtschaftliches Management am Fachbereich Chemie und Pharmazie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) vergeben.

Wirtschaftschemiker Christoph Thiel erhält "Studienpreis Wirtschaftschemie"

Herzstück der prämierten Arbeit ist eine Fallstudie, in der Christoph Thiel der Frage nachging, ob unternehmensinterne Einschätzungen von Produktmerkmalen mit denen der Geschäftskunden übereinstimmen. Er untersuchte als Beispiel eine Produktinnovation im Bereich der sogenannten Konversionsbeschichtungen, mit welchen Metalloberflächen nachbehandelt werden können. Dabei legte er dar, inwiefern Kunden und Unternehmen die Bedeutung einzelner Produktattribute unterschiedlich bewerten. Christoph Thiel entwickelte hieraus ein Bewertungsmodell und leitete Management-Implikationen für die Praxis ab. Die Studie wurde in Kooperation mit der Firma Henkel durchgeführt.

Christoph Thiel nahm den Studienpreis am 29. November von Prof. Dr. Jens Leker (WWU) und Silke Grosse-Hornke (Grosse-Hornke Private Consult) bei einer Feierstunde am Institut für betriebswirtschaftliches Management im Fachbereich Chemie und Pharmazie entgegen.

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