A-Team zeigt Flagge bei Mini-WM

Teilen heißt kümmern!

Münster-Wolbeck. Ohne A-Team fahr'n wir zur Mini-WM – das bedauerten die anderen 15 Mannschaften und fragten am Donnerstag reihenweise bei deren zwei in rote T-Shirts gekleideten Rest-Vertretern nach, bei Jo Mester und Lars Panzer. Denn das A-Team steht bei diesem Fußball-Turnier, der „Wolbecker Meisterschaft“ auf dem einzigen Rasenplatz des Bezirks-Sportzentrums am Brandhoveweg in Wolbeck für viel Show, für pyrotechnische Effekte, für „die größte Party“. Und das ist Grund genug, sie zu vermissen. Wenn auch nicht unbedingt für sportliche Leistungen  – obwohl sie es nach zehn Jahren Teilnahme 2009 zum ersten Mal in die Vorrunde geschafft hatten.

Nun waren zu viele krank oder verletzt – da legten die zwei A-Teamler größten Wert auf die Botschaft: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

Überhaupt ist die Mini-WM ein Treff der Kreativen – kaum ein Trikot ohne Spitznamen und ausgefallene Namens-Kreationen, die die sportliche Nähe der WM-Kicker zu den Top-100 der Welt-Elite der Kicker belegen. „Wersetiger“, „TSV Hempeltown“ – die Festschrift des VfL zum 100. Jubiläum hat ihnen ein dokumentarisches Denkmal gesetzt. Aus Kegelclubs setzen sich die Mannschaften zusammen. Was allerdings auch eine Ansammlung von Spielern der 1. Mannschaft bedeuten kann.
Tatsächlich: Mancher Spielzug mit vollendetem Tor-Schuss aus spitzem Winkel war ein Genuss für Freunde des Runden im Eckigen. Oder eben taktische Leckerbissen wie Telmo Sousas gekonnter Heber im Spiel gegen die Hotten Hempels. Mit simuliertem Schnaufen zog sich der Trainerassistent der 1. Mannschaft dann schwitzend und zufrieden zurück – bis zum nächsten Angriff. Ein Eigentor gab's freilich auch.

A-Team zeigt Flagge bei Mini-WM mit stillem Jubiläum und Stabwechsel zu Martin Eichholz

„Sehr fair“ ging es dabei zu, hielt Schiedsrichter Alfred Tacken an der Seite seiner Kollegen Harry Böhm und Marcel Spichalla nach den ersten 24 Spielen fest. Insgesamt 40 Spiele à 12 Minuten hatten die Unparteiischen auf den Kleinfeldern zu pfeifen. Sieger wurde die „Kegelband 02 KGaA“.
Ein Jubiläum vollzog sich am Rande, ganz ohne Aufheben, selten im Wolbecker Marathon-Jahr 2010 der Jubiläen. 25 Jahre Mini-WM. Hans Konrad, Schöpfer der Mini-WM und somit verantwortlich für ungezählte Liter Schweiss und reichlich Gaudi, reichte den Stab weiter an Martin Eichholz. Zu den Organisatoren und Helfern zählten auch die Altherren des VfL Wolbeck, Roland Mende, Josef Ruppel, Christel Mentrup und DJ Oliver Jörke und natürlich Chef-Logistiker Hermann-Josef Ringbeck.