Flaute auf dem Wohnungsmarkt zeichnet sich ab

Beim Wohnungseigentum zeichnet sich für den Grundstücksmarkt in Münster im ersten Halbjahr 2005 eine Flaute ab. 280 ausgewertete Kaufverträge stehen im Halbjahresbericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Münster 406 Einheiten des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes gegenüber. Das teilt das Presse- und Informationsamt der Stadt Münster mit.

Eigentumswohnungen – schwache Nachfrage

„Damit ist das erste Halbjahr 2005 – zumindest für den Bereich der Eigentumswohnungen – das Umsatzschwächste seit 1986“, bestätigt Karl Wendland vom Vermessungs- und Katasteramt.
Mit etwas über 1000 Kaufverträgen aus allen Teilmärkten (unbebaut, bebaut und Wohnungseigentum) liegt das erste Halbjahr 2005 hinsichtlich der Anzahl der Verträge im Durchschnitt. Doch die Kaufpreissumme mit 183 Millionen Euro die niedrigste ist seit 1991.
Ganz andere Signale sendet der münstersche Markt jedoch bei den Baugrundstücken für den individuellen Wohnungsbau. Bisher wurden 183 Kaufverträge registriert, das lässt wieder ein Gesamtergebnis wie im Jahr 2004 mit deutlich über 300 Verträgen erwarten. Damit liegt Münster – wie in den vergangenen Jahren – wiederum an der Spitze in NRW.
Schwerpunkt des Baugeschehens ist das städtische Baugebiet Amelsbüren, unmittelbar gefolgt von Roxel und Gievenbeck – Südwest. Auf diese drei Baugebiete entfallen allein 124 Kaufverträge, der Rest verteilt sich über das gesamte weitere Stadtgebiet.

Einfamilienhäuser – Preistrend uneinheitlich

Bei den Einfamilienhäusern wurden bisher etwa 300 Kaufverträge registriert, damit kann mit einer leicht überdurchschnittlichen Gesamtzahl von 650 bis 700 Verträgen im Jahr gerechnet werden. Der Durchschnitt der letzten zehn Jahre lag bei 640 Verträgen.

 

Die Preise sind bei Einfamilienhäusern stabil, bei Reihenhäusern und Doppelhaushälften ist ein Preisrückgang gegenüber 2004 um etwa drei bis fünf Prozent zu erkennen.
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