Verzögert um zwei Jahre? Reaktivierung der WLE von Münster nach Sendenhorst stockt

Erst 2025 soll die WLE zwischen Münster und Sendenhorst für den Personenverkehr reaktiviert werden – nicht 2023, wie oft angekündigt. Zwei Jahre Verzögerung der Reaktivierung?

Das berichtet Klaus Baumeister in einem Artikel in den WN vom 16.12.2020. „Viele Details“ sind noch ungeklärt“, so der Titel.

Die Details reichen vom in Münster nötigen Bau eines Bahnsteigs bis zum WLE-Bahnhof in Sendenhorst. Dort möchte die Stadt Sendenhorst gleich neben dem Bahnhof eine Mobilstation errichten. Die müsste eine einheitliche Bodenhöhe mit dem Bahnhof haben. Es geht um das Umsteigen zwischen Bus und Bahn für Fußgänger. „Es ist unklar, wie die Höhenunterschiede funktionieren können.“ Die Pläne für die Reaktivierung der WLE von Münster nach Sendenhorst reichen mehrere Jahre zurück. Da darf sich er Bürger wundern: Ist das eine unterlassene Planung, eine oberflächliche Planung? Fehlt es am Planungspersonal in den Ämtern und Behörden? Wenn ja, werden sich wohl noch andere Probleme zeigen.

Zum Bahnsteig in Münster: Der Bedarf war wohl schon absehbar, als der Bahnhof renoviert wurde – ist da die WLE berücksichtigt worden?

Weitere Mängel konstatiert eine Stellungnahme der Naturschutzverbände. Ein Manko, so die Verbände, trifft das Naturschutzgebiet Tiergarten in Wolbeck. Die bisherigen Untersuchungen seien „zu lückenhaft“.

Das verspricht noch die eine oder andere Verzögerung der Reaktivierung der WLE von Sendenhorst nach Münster.

Später als geplant fertig werden soll die WLE-Brücke über den Kanal (siehe WN im November 2020). Der Bau soll von 2022 bis 2024 laufen. Bei der Verzögerung der WLE-Reaktivierung bis 2025 wäre das ohne Belang – falls es so läuft. Die Brücke hatte ursprünglich 2017 fertig werden sollen.

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