Mehr Ordnung hinterm Bahnhof schafft Perspektiven

Münster.- Die 790 neuen Fahrrandständer am Bremer Platz zeigen Wirkung. Wesentlich offener und übersichtlichter präsentiert sich der Bereich zwischen den Bahnhofseingängen an der Ostseite nach den Umbauarbeiten des städtischen Tiefbauamtes. Nach einem Entwurf des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung ist der Vorplatz jetzt deutlich aufgewertet worden und eröffnet ganz neue Perspektive.

Die alte Radwache sowie die alten Fahrradständer aus Beton sind 500 neuen Fahrradstellplätzen gewichen, an denen die Leezen jetzt diebstahlsicher an einem Bügel mit dem Rahmen angeschlossen werden können. Diese Ständer liegen außerdem im Video-Überwachungsbereich der Bahn AG. Stadtdirektor Hartwig Schultheiß betont besonders die gestalterische Aufwertung des einst tristen Geländes an der Ostseite des Bahnhofs: "Dadurch eröffnen sich ganz neue Perspektiven zur städtebaulichen Weiterentwicklung dieser Fläche".

Ferner hat das Tiefbauamt den Grünstreifen in Höhe der Taxistände frei geschnitten. Nach der Vergrößerung der Grünflächen vor dem Haupteingang auf der Ostseite werden zusätzlich 290 neue Fahrradständer rings um diese aufgestellt. Durch diese Anordnung wird auch vermieden, dass Fahrräder zwischen den Ständern wild geparkt werden.

Ein Teil der alten Betonfahrradständer wurde in Höhe Hamburger Tunnel versetzt. Dorthin können im Notfall Fahrräder umgesetzt werden, die trotz der Anordnung auf der Ostseite den Durchgang zum Bahnhof für die Bahnkunden blockieren.

Bildzeile:

Bahnhofsmanager Uwe Lüer, Verkehrsplaner Stephan Böhme, Stadtdirektor Hartwig Schultheiß und Planungsamtsleiter Christian Schowe (v.l.) freuen sich über mehr Ordnung hinterm Bahnhof. Foto: Presseamt Stadt Münster. Veröffentlichung honorarfrei.

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