Kaufpreise für Immobilien in Nordrhein-Westfalen um mehr als 30 Prozent gestiegen

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Köln mit 4.120 Euro je Quadratmeter teuerster Ort in Nordrhein-Westfalen
Immobilienpreise landesweit seit 2018 um knapp 31 Prozent gestiegen
Quadratmeterschätzwert liegt aktuell bei 2.326 Euro
Scoperty stellt interaktive Datenauswertung für nordrhein-westfälischen Immobilienmarkt vor

(München/ 15. Juli). Die einwohnerstärksten Städte im einwohnerstärksten Bundesland sind zugleich diejenigen mit den aktuell höchsten Immobilienpreisen pro Quadratmeter: Rund 4.120 Euro müssen kaufwillige Immobilieninteressierte derzeit in Köln für den Quadratmeter bezahlen, die Landeshauptstadt Düsseldorf folgt knapp dahinter mit 4.052 Euro. Auffällig: Die in unmittelbarer Nähe im nördlichen Ruhrgebiet liegenden Großstädte Dortmund, Essen, Duisburg und Bochum sind im Durchschnitt gerade einmal halb so teuer wie ihre beiden prestigeträchtigen Städtenachbarn. Das hat eine Untersuchung des Immobilienmarktplatzes Scoperty (www.scoperty.de) zum gesamten deutschen Markt für Wohnimmobilien ergeben. Der digitale Immobilienmarktplatz hat für seine Analyse Informationen zu rund 7,85 Mio. Objekten in ganz Nordrhein-Westfalen ausgewertet.
Im ersten Quartal 2021 liegt der durchschnittliche Quadratmeterschätzwert für Wohnimmobilien in Nordrhein-Westfalen bei 2.326 Euro und damit knapp 31 Prozent über den Schätzwerten vom ersten Quartal 2018. Im Durchschnitt am teuersten sind dabei Köln und Düsseldorf mit 4.120 Euro beziehungsweise 4.052 Euro pro Quadratmeter. Günstiger wird es weiter östlich von den großstädtischen Ballungsräumen und dem Ruhrgebiet: Am niedrigsten sind die Immobilienpreise aktuell in Beverungen im Landkreis Höxter. Hier ist der Quadratmeter im Schnitt bereits für 877 Euro zu haben. Der Kreis Höxter führt mit durchschnittlich 1.153 Euro pro Quadratmeter zudem die Liste der günstigsten Landkreise in Nordrhein-Westfalen an. „Die Immobilienpreise in Köln und Düsseldorf befinden sich auf Augenhöhe mit denen Berlins und gehören damit zu den höchsten in deutschen Großstädten“, kommentiert Dr. Michael Kasch, Geschäftsführer bei Scoperty, den digitalen Immobilienmarktbericht. „In Sachen Preisanstieg spielen die beiden Städte sogar ganz oben mit: Nach Leipzig und Hannover finden sie sich mit jeweils 32 Prozent Preisanstieg seit 2018 bundesweit an dritter Stelle der deutschen Großstädte.“

Preiszuwächse von über 30 Prozent

Mit durchschnittlich knapp 31 Prozent Preisanstieg befindet sich Nordrhein-Westfalen im bundesweiten Ranking auf einem guten vierten Platz. Am niedrigsten ist der Wertzuwachs für Eigentümer im Landkreis Paderborn. Hier hat sich die Preisentwicklung seit 2018 bei aktuell nur rund 24 Prozent eingependelt. „Das Thema Stadtflucht scheint in den Ballungsräumen in und um das Ruhrgebiet herum noch kein ganz so großes Thema zu sein. Immer noch steigen die Immobilienpreise hier vor allem im großstädtischen Bereich überproportional schnell. Hier platzieren sich Köln und Düsseldorf beispielsweise noch vor der Konkurrenz aus Hamburg, Berlin oder München“, fasst Kasch die Zahlen zum Immobilienmarkt zusammen. Aktuelle Quadratmeterschätzwerte und Preistrends für alle nordrhein-westfälischen Gemeinden und Landkreise hat Scoperty in einer interaktiven Karte zur Verfügung gestellt:

https://scoperty.de/pages/marktbericht-21q1