FDP: Planungen für Bauvorhaben müssen in Münster beschleunigt werden

Wohnraum/Münster. „Bei aller Diskussion um die notwendige Ausweisung neuer Wohnbaugebiete sollten als erstes Politik und Verwaltung dafür sorgen, dass Bauvorhaben schneller durchgeführt werden können“, zog die FDP-Fraktionsvorsitzende Carola Möllemann-Appelhoff ein erstes Fazit aus einer Informationsveranstaltung mit dem Unternehmer Max Stroetmann und dem Architekten Rainer M. Kresing. Beide haben schon jahrelange zähe Diskussionen um ihre Projekte mit Verwaltung und politischen Gremien hinter sich, heißt es weiter im Newsletter der FDP Münster vom 17.1.2014 .

Stroetmann hofft demnach, ab 2015 mit dem Bau des E-Centers und ca. 1.000 qm Wohnraum am Hansaring beginnen zu können. "Kresing möchte zusammen mit Archtiekt Andreas Deilmann noch in diesem Jahr mit dem Bau von 130 Wohnungen in einem Hochhaus am Bahnhof beginnen. Und sie möchten 353 Wohnungen zwischen der Schillerstraße und dem Hafenweg errichten, davon 128 als preiswerten Wohnraum."

„Jedes Jahr, das solche Projekte herausgezögert werden, verteuert die Errichtung und damit auch die Mieten erheblich“, weist Jürgen Reuter, planungspolitischer Sprecher der Liberalen, auf die praktischen Konsequenzen jahrelanger Genehmigungsverfahren hin. Statt für durchschnittlich knapp 3.000 Euro vor ein paar Jahren oder für im Schnitt ca. 3.600 Euro heute wird laut Kresing der Quadratmeter Wohnraum demnächst im Mittel über 4.000 Euro in der Errichtung kosten und die Mieten verteuern. „Um schneller Planen und Bauen  [zu können] müssen Kommunalpolitiker und Verwaltung bereit sein, sachorientiert und zügig Entscheidungen zu treffen und nicht nahezu jeden Plan langwierig und bedenkensreich zu zerreden“ fordern Carola Möllemann-Appelhoff und Jürgen Reuter daher übereinstimmend.

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