Musik-Campus: Oberbürgermeister und Rektor laden zu Diskussion ein

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Datum/Zeit
Date(s) - 26/11/2019
18:00 - 19:30

Veranstaltungsort
Schloss WWU, Münster

Kategorien


Münster (pm WWU).Es ist ein ebenso ambitioniertes wie intensiv diskutiertes Projekt: Die Stadt Münster und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) verfolgen seit mehreren Jahren die Idee eines Musik-Campus‘ als neue gemeinsame Heimstätte für die Musikhochschule der WWU, die Westfälische Schule für Musik und das Sinfonieorchester. Vor wenigen Wochen erklärte auch der Rat der Stadt Münster seinen „ausdrücklichen Willen zur Errichtung eines Musik-Campus'“. Die von Beginn an lebhafte Debatte zeigt, dass sich viele Bürger für das Projekt interessieren. Deswegen wollen sich Oberbürgermeister Markus Lewe und Universitäts-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels jetzt den Fragen aller Interessierten direkt stellen: Stadt und Universität laden zu einer öffentlichen Diskussion über den geplanten Musik-Campus am Dienstag, 26. November 2019, ein. Die Veranstaltung findet von 18 bis 19:30 Uhr in der Aula im Schloss statt.

Nach einer kurzen Einführung durch Oberbürgermeister und Rektor besteht für jeden Gast die Möglichkeit, Anmerkungen zu machen oder Fragen zu stellen. Zum Hintergrund: Um den Raumbedarf der drei Partner zu verbessern und optimale Akustikbedingungen bieten zu können, plädieren die Stadt und die WWU für den Bau eines gemeinsam genutzten Musik-Campus‘. Studierende, junge Talente und Profis sollen unter einem Dach voneinander profitieren, gleiches gilt für die Freie Szene und alle Musikliebhaber. „In der deutschlandweit einzigartigen Verbindung von Kultur und Wissenschaft liegt das enorme Potenzial unseres Konzepts“, betont Johannes Wessels.

Als Standort ist das ehemalige Institut für Pharmazie der WWU an der Hittorfstraße im Gespräch, ersten Schätzungen zufolge werden die Kosten bei rund 200 Millionen Euro liegen. Herzstück wäre ein gemeinsam genutzter Konzertsaal mit rund 1 200 Plätzen. Die WWU würde den Musik-Campus zudem für die Ausrichtung von großen wissenschaftlichen Konferenzen nutzen.

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