MATA HARI – die schöne Spionin und Tänzerin, eine Meisterin der Inszenierung

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Datum/Zeit
Date(s) - 05/03/2020
15:00 - 16:30

Veranstaltungsort
Treff am Turm

Kategorien


5.3.20, 15 Uhr, „Treff am Turm“, Herrenstr. 16, An der Kath. Kirche
Zum Int. Frauentag:
MATA HARI – die schöne Spionin und Tänzerin, eine Meisterin der Inszenierung
Vortrag mit vielen Bildern
Ref.: Ingrid Brock-Gerhardt
MATA HARI (javanisch: Auge des Tages = Sonne) war der Künstlername der niederländischen Tänzerin Margaretha Geertruida Zelle (*7. Aug. 1876 in Leeuwaren; gest. 15. Okt. 1917 in Vincennes, Frankreich). „Der Tanz ist ein Gedicht, und jede seiner Bewegungen ist ein Wort.“ Während ihrer Ehe verwendete sie auch die Namen Marguerite Campbell und Lady Gretha MacLeod. Als Spionin für den deutschen Geheimdienst führte sie den Decknamen H 21.
Mata Hari war in der Zeit vor und während des ersten Weltkrieges als exotische Tänzerin und exzentrische Künstlerin berühmt. Daneben gilt sie heute als bekannteste Spionin aller Zeiten. Sie wurde am 25.7.1917 wegen Doppelspionage und Hochverrats von den Richtern eines französischen Militärgerichts zum Tode verurteilt und am 15. Okt. 1917 hingerichtet.
Die deutsche Kriegspropaganda, die den Fall auszunutzen gedachte, bezeichnete sie „als Opfer des franz. Kriegswahns“ und läutete mit dem politischen Finale des Idols seine dramatisch-romantische Verklärung ein. Mata Haris abenteuerliches Leben und ihr tragisches Ende stehen bis heute im Mittelpunkt zahlreicher Romane, Theaterstücke und Filme.

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