Zwischenbilanz zu Corona-Hilfen im Regierungsbezirk Münster

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Mehr als 670 Millionen Euro

Münster. Über die verschiedenen Wirtschaftshilfe-Programme hat die Bezirksregierung Münster bis Mitte Juni 2021 inzwischen rund 676 Millionen Euro bewilligt. Die Quote der positiven Bescheide liegt bei 90 Prozent, bei einzelnen Programmen höher. Die höchsten Bewilligungen mit insgesamt bislang 287 Millionen Euro hat die Bezirksregierung im Bereich der Überbrückungshilfe III erteilt, bei der noch bis zum 31. Oktober 2021 einzelne Unternehmen bis zu zehn Millionen Euro monatlich beantragen können. In den beiden zweitstärksten Hilfsprogrammen, der sogenannten November- und der Dezemberhilfe, wurden für Unternehmen im Regierungsbezirk über Direktanträge und Anträge durch prüfende Dritte zusammen 150,6 (November) und 173,6 (Dezember) Millionen Euro bewilligt.

Für die Soforthilfe aus dem vergangenen Jahr hat am 14. Juni das Rückmeldeverfahren begonnen, die Frist läuft bis zum 31. Oktober 2021. Für die Überbrückungshilfe II endet die Frist für Änderungsanträge am 30. Juni. In diesem Programm hat die Bezirksregierung Münster auf 6700 Anträge hin rund 6,5 Millionen Euro bewilligt. Die Anerkennungsquote lag in diesem Programm bei 98 Prozent. Bei der „Neustarthilfe“, die sich an Soloselbständige und kleine Kapitalgesellschaften richtet, wurden bis zum 24. Juni rund 4000 Anträge mit einem Volumen von zusammen 13,7 Millionen Euro bewilligt. Die Zahlen nannte Regierungspräsidentin Dorothee Feller während der heutigen letzten Sitzung des Regionalrats Münster vor der Sommerpause.