Zwei Persönlichkeiten in einem Team: KulturVorOrt Wolbeck ehrt Rolf Müller und Hans Rath

Zwei Persönlichkeiten in einem Team: KulturVorOrt Wolbeck ehrt Rolf Müller und  Hans Rath
Hans Rath (2. v.l.) und Rolf Müller (3.v.l.), umgeben vom neuen Vorstand um Peter van Bevern (v.l.) mit Werner Rückamp und Gertrud Wohlthat (es fehlt Christoph Lammen) sowie im Hintergrund dem Plakat für das nächste Musik-Theater.

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Münster-Wolbeck (agh). Der Verein KulturVorOrt Wolbeck ehrte am Montagnachmittag zwei Personen, die den Verein über Jahre getragen und geprägt haben.

So gab es zwei Lobesreden für Rolf Müller, zuletzt stellvertretender Vorsitzender, und Hans Rat, zuletzt Schriftführer, gehalten im Saal des Restaurants Sültemeyer mit einem kleinen Kreis langjähriger Aktiver. Die Rede für Müller hielt der Gründungs-Vorsitzende und heutige Ehrenvorsitzende, Dr. Reinhard Sappok.

Dank der unermüdlichen Arbeit, so Sappok, seien die Zahlen von Mitgliedern und Besuchern immer weiter gestiegen. Ein großer Fortschritt gegenüber den Zeiten im Drostenhof sei das Anschaffen der mobilen Bühne gewesen, die sich flexibel einsetzen lasse. Intensiv gearbeitet habe Müller an einem attraktiven Programm. Das habe auch „Summerwinds“ nach Wolbeck geführt – und die Vorsitzende des Vereins Gesellschaft für Westfälische Kulturarbeit habe Interesse, wieder etwas in Wolbeck zu organisieren. Müller habe auch den Internet-Auftritt gepflegt: „Das hast du perfekt gemacht“. Müller habe dazu auch Kurse der VHS besucht. Müller habe „beharrlich zuversichtlich“ gearbeitet. So sei auch eine Freiluft-Veranstaltung in der Pandemie zustande gekommen, zur Freude von Kindern, Eltern und Großeltern. „Unser Verein steht sehr gut da“, resümierte Sappok.

Müller betonte, es sei Teamarbeit gewesen – von Vorstand und vielen Mitgliedern des Vereins. Er wirkte in den Zeiten der Vorsitzenden Raymund Droste zu Senden, Heidemarie Markenbeck und Peter van Bevern.

Fast parallel zu Müller wirkte Hans Rath, zu dem Karlheinz Kleintje, lange Kassenwart des Vereins, keine Laudatio hielt, sondern eine „Geschichte“ erzählte. Zu einem Mann, der ein guter Nachbar zu sein schien, ein Studienrat und Ruderer, ein Schauspieler in medizinischen wie künstlerischen Angelegenheiten, ein Mann mit Kopf, Herz und etwas in den Armen. Wenn er Rath angerufen habe, habe der immer schnell gefragt: „Wann soll ich wo sein?“ Und Kleintje bewunderte, „wie gut du Stühle stellen konntest.“