„Zwei alte Frauen“ brechen auf

„Zwei alte Frauen“ brechen auf
Eine der Frauen besann sich auf alte Jagderfahrungen und jagt hier ein Eichhörnchen für ihrer beider Überleben.

Szenische Lesung zu Überlebenskampf am Polarkreis / Rathaus-Saal in Everswinkel gut besucht

Everswinkel (agh). Aufgeben vor sich türmenden Hürden und angesichts des Verrrats? Oder den Kampf mit vernachlässigten Kräften und Erinnerungen aufnehmen? In der Legende „Zwei alte Frauen“, einer Legende von Verrat und Tapferkeit von Velma Wallis vom Stamm der Gwich‘in, müssen die Frauen sich zügig entscheiden, mitten im Frost Alaskas, allein und ohne Vorräte, verlassen von ihrem Stamm, der fast nichts mehr hat und sie als „unnütze Esser“ sieht.

Sie besinnen sich auf ihre Kräfte, motiviert auch von einer Erinerung an einen Ort, der vor Jahrzehnten Nahrung lieferte. Eine strapaziöse Reise beginnt. Am Ende steht für Stamm und Frauen eine andere Bewertung ihrer Gegenüber.

Die szenische Lesung der zwei Frauen boten Annette Roth aus Lienen und Gertrud Hosenberg aus Warendorf, beide mit einem Hintergrund in der Theaterpädagogik. Schlicht ist die Bühne ausgestattet, mit einigen Birkenästen, einem rot beleuchteten Fell, zwei Sitzen. Licht und völlige Dunkelheit liegen eng an eng, so wie Leben und Tod, mit dem menschlichen Willen dazwischen.

25 Gäste, fast nur Frauen, waren am Donnerstag im Saal des Rathauses in Everswinkel, hierfür sehr gut geeignet, in den Bann der Erzählung gezogen. Weit weg spielt sie geographisch, weit weg auch vom hier noch Vorstellbaren, erheischt größten Respekt. Spannend ist sie bis zuletzt, ob es um das Überleben der Zwei geht oder um das Zusammentreffen mit den anderen Menschen, denen sie doch misstrauen müssen, oder um ein erneutes Zusammenleben – nach welchen Regeln?

Die gut einstündige Darbietung stieß auf großen Applaus und Anerkennung. Wallis verarbeitet in dem preisgekrönten Buch „Two Old Women“ aus dem Jahre 1993, 2005 auf Deutsch erschienen, auch ein Stück Familiengeschichte.  Hosenberg hatte die Idee, das Buch auf die Bühne zu bringen.

Eingeladen hatte die zwei Rezitatorinnen ein Trio der Hospizgruppe Everswinkel um Heidrun Liene-Effing, Waltraud Kortenjan und Marietta Schulze Kelling.

Am 16.6. erkundet eine Führung mit der Hospizgruppe über den Waldfriedhof Lauheide diesen als Landschaftsgarten für die Lebenden und die Toten. Wo schon vor 4000 Jahren Menschen bestattet wurden, erinnern Felder von Kriegsgräbern an im Krieg Gefallene aus verschiedenen Ländern.


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