Wolbeck: Piepenbach wird naturnahes Gewässer

Wolbeck: Piepenbach wird naturnahes Gewässer

Amt für Mobilität und Tiefbau der Stadt Münster sorgt für ökologische Verbesserung / Viel Platz für Wasser – Lebensraum für Amphibien auch in innerörtlichen Grünanlagen

Münster (SMS). Noch ist der größte Teil des Piepenbachs in Wolbeck schnurgerade, sind die Böschungen mit Wasserbauschotter massiv befestigt und überwiegend mit Erlen bepflanzt. Der naturfern fließende Bach soll aber bald wieder durch die Landschaft mäandern und zu einem naturnahen Gewässer werden. Das Amt für Mobilität und Tiefbau hat begonnen, den Piepenbach zwischen der Telgter Straße und der Angel ökologisch umzubauen.

Noch sieht der Piepenbach in Wolbeck in großen Teilen so schnurgerade aus. Foto: Stadt Münster.
Noch sieht der Piepenbach in Wolbeck in großen Teilen so schnurgerade aus. Foto: Stadt Münster.

Das Hauptaugenmerk liegt bei dieser ökologischen Gewässerverbesserung auf dem Zusammenspiel mit der Ausgestaltung der Grünanlage im Zentrum von Wolbeck. Gerade in Zeiten des Klimawandels sind die innerörtlichen Grünoasen mit fließendem Gewässer von großer Bedeutung. Hier werden das Konzept der Wegeverbindungen und die Ausgleichsmaßnahmen für das nahe gelegene Baugebiet gemeinsam umgesetzt, um die Kombination von Grünanlage und Piepenbach zu einem Erlebnis für die Bevölkerung zu machen.

Der Piepenbach erhält an dieser Stelle unterschiedliche „Sohlstrukturen“. Diese Höhenunterschiede im Bachbett und zusätzlich viel Raum von bis zu 30 Metern sollen dem Gewässer wieder die Möglichkeit einer naturnahen Entwicklung geben. Außerdem wird eine so genannte Sekundäraue mit wechselfeuchten Bereichen, Flachwasserzonen und Altarmen angelegt. Kleine „Blänken“ – flache Gewässer in natürlichen Geländemulden oder Bodenvertiefungen, die häufig nur temporär Wasser führen – sollen vielen Amphibien einen optimalen Lebensraum bieten.

Insgesamt werden rund 10 000 Kubikmeter Boden ausgehoben und abgefahren. Derzeit laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Die städtischen Gewässerexperten hoffen, im Juli die Erdarbeiten abschließen zu können. Im Herbst erfolgt dann noch eine Bepflanzung mit standortgerechten Gehölzen.

Die Baukosten für das Projekt betragen rund 370 000 Euro. Aufgrund der besonderen Variante „Verknüpfung der innerörtlichen Lage mit der landschaftlichen Planung“ wird dieses Projekt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014 – 2020 „REACT-EU Förderprogramm Grüne Infrastruktur“ mit 100 Prozent der förderfähigen Kosten über das Land NRW gefördert.


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