Wolbeck: Infrastruktur und Verkehrslösungen gefordert

Beim Neujahrsempfang aktiv: Petra Hensel-Stolz, Horst-Karl Beitelhoff, Susanne Schulze Bockeloh, Dietmar Tepper und Martin Peitzmeier. Foto: A. Hasenkamp.

Münster-Wolbeck. Neues zu Infrastruktur und Verkehr Münsters und auch Wolbecks standen als erstes im Zentrum des Neujahrsempfangs der Ortsunion Wolbeck der CDU am Freitagabend in der Gaststätte Kiepe. Tierisch hatte es zugesehen sollen, es kam etwas anders. Als Gast-Referent war Münster neuer Zoo-Direktor Dr. Thomas Wilms vorgesehen gewesen, doch der Liebhaber von Erdferkeln war kurzfristig erkrankt. Ratsherr Horst-Karl Beitelhoff hätte sich gefreut über Einzelheiten zum Masterplan für den Zoo. Aber auch die mit Glück gefundene Ersatz-Referentin hatte Tiere und insbesondere Schweine im Programm: Susanne Schulze Bockeloh, Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes. Darin ist sie Nachfolgerin von Ratsherr Heinz-Georg Buddenbäumer, der zu den Gästen zählte. Vertreter einiger Vereine waren gekommen, Ralf Deipenwisch vom VfL und Stefan Langer sowie Karl-Heinz Schöbel vom TV Wolbeck, vom Bürgerforum Dieter Alke und Dr. Manfred Wienzek. Beitelhoff stellte alle Anwesenden persönlich vor, von Dietmar Tepper, Vorsitzender der Ortsunion, seine Stellvertreterin Petra Hensel-Stolz, Vertretern in der Bezirksvertretung wie Oscar Lass, Franz-Josef Ruwe, Josef Schwegmann und Alf Rüdiger Kaßenbrock sowie den stellvertretenden Bezirksbürgermeister Martin Peitzmeier.

Roter Faden von Beitelhoffs war Münster als wachsende Stadt, die in ihrer Infrastruktur Schritt halten muss mit steigenden Ansprüchen.
Die York-Kaserne werde über 1800 Wohneinheiten bringen. Beitelhoff sah die Planung der Verwaltung der Stadt positiv, man könne jetzt „wirklich durchstarten“. Das für Wolbeck wichtige Wohngebiet auf dem ehemaligen Lancier-Gelände werde 200 Wohneinheiten stellen. „Das erste Wohnprojekt ist mittlerweile im Rohbau: Wohnen für Alt und Jung mit 16 Parteien.“ Weiter Bauten entstünden südlich der Hiltruper Straße und auf dem Gelände von Westfalengas. „Im Südosten werden in den nächsten acht bis zehn Jahren sieben- bis achttausend Bürger ansiedeln. Die größte Herausforderung ist das Verkehrsproblem.“ Das Reaktivieren der WLE-Trasse sei „eines der wichtigsten Beförderungsmittel für die Zukunft“ – „neben dem Busverkehr, denn wir weiterhin in dieser Taktung halten wollen“. „Wenn wir Glück haben“, werde die WLE 2023-24 ans Netz gehen.

Eine neue Grundschule, zwei neue Kitas, eine Tankstelle mit Agravis-Markt, Sanierungs- und Anbau-Maßnahmen an der Nikolai-Grundschule, Maßnahmen am Schulzentrum u.a.m. zählte Beitelhoff auf. Der Kreisverkehr am Markt „nähert sich Gott sei Dank dem Ende“. K+K plane einen größeren Supermarkt bis zu 2000 qm. Wichtig sei der Glasfaser-Ausbau: „Da müssen wir Druck machen.“ Auf der Bezirkssportanlage: „Für den VfL Wolbeck ist es wichtig, neue Kabinen zu bekommen, Sozialräume und Tagungsräume zu bekommen. Das sind Dinge, die sind ein Muss.“

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