Wirtschaftsverbund Hiltrup geht Radrennen mit neuen Kräften an

Münster-Hiltrup. Es wird einiges neu beim Radrennen am 25. Juni von 15 bis 22 Uhrauf der Marktallee, nicht nur, weil im Jahr des 25. Jubiläums die Radsportler  diesmal 88-mal „linksherum“ kreisen auf einer neuen, knapp 800 Meter langen Strecke.


Es gibt eine Jugend- und ein Elite-Rennen, auch Sportler aus den Niederlanden und Belgien fahren mit. Für Kinder gibt es beim Sonderrennen „Fette Reifen“ diesmal zwei Altersgruppen, von sieben bis zehn und von 11 bis 13 Jahren, für die man sich diesmal früh anmelden kann. Der Wirtschaftsverbund wird die Veranstaltung auch intensiver und breiter bewerben. So gibt es beim Frühlingsfest vor St. Clemens einen Info-Stand und es sind 200 Werbeflächen vorgesehen – es soll ins „Bewusstsein der gesamten Stadtbevölkerung inklusive Umfeld“ gelangen, so  Volker Sandner. Die neue Broschüre soll erstmals einen Gewinn-Coupon enthalten. Neue Durchschlagskraft erwartet sich das diesmal neunköpfige Team, von dem am Donnerstagvormittag sieben zum Pressegespräch ins Café Klostermann gekommen waren, von einigen Profis in seinen Reihen. So ist mit Gerd Harkötter wieder ein Spezialist für Anzeigen und Sponsoring im Boot, mit Sport-Events gerade im Fahrradbereich kennt sich Michael Zahlten von Berufs wegen aus. Das Sportliche übernimmt der RSV Münster, für den Gideon Schwarze im Arbeitskreis mitwirkt. Der betonte die „sehr, sehr gute Zusammenarbeit“ mit dem Wirtschaftsverbund – gerade vor dem Hintergrund, dass der Radsport vielfach einen schlechten Ruf hat. Die Besucherzahlen in Münster stächen hier positiv heraus,  etwa beim Münsterland-Giro, freuten mehrere AK-Mitglieder. Das Hiltruper Rennen „hat  Traditionscharakter“, so Sandner, und verbindet sich mit klangvollen Namen wie Fabrian Wegmann, Gewinner 1996/97, Linus Gerdemann und Zabel. Während, so Schwarze, ein „neuer Gerdemann nicht in Sicht“ sei, freute sich Wolfgang Weste über die bundesweit guten Zahlen bei den Jedermann-Rennen. Dort seien auch viele Sponsoren wieder interessiert. Die Hiltruper bereiten    Pakete „diverser Größenordnungen“ vor, so Zahlten und Sandner betont „Sponsoren kann man immer gebrauchen“
Großen Wert legen die Organisatoren auf das Rahmenprogramm, das noch ausgearbeitet wird. Stark involviert sind mehrere Hiltruper Vereine: Von Seiten des RSV soll Radball gezeigt werden und Einrad-Fahren, die Sportvereine TUS Hiltrup und DJK Eintracht Hiltrup sind mit im Boot und sorgen für Sport mit Spaßfaktor in den Pausen, auch die Bürgerschützen Hiltrup von 1851 und die Freiwillige Feuerwehr. Als Open-Air-Veranstaltung gibt es zum Schluss die Radler-Party mit DJ.
„Wir haben viel in petto“, so Sandner, „den Send fürchten wir nicht“.
Beachtlich wird wieder die Zahl der Helfer sein, um die 80 könnten es vom Streckenposten bis zur Jury schon sein. „Leute kann man immer gebrauchen“, so Schwarze. Vielleicht wollten ja auch einige aus Abitur-Jahrgängen die Party-Kasse aufbessern.
Kontakt zum WVH ist Joachim Schilling (Tel. 02501 4178).

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