Westpreußisches Landesmuseum gefährdet

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe will die Mittel für den laufenden Betrieb des Museums im Drostenhof kürzen. Das würde die Existenz gefährden, so sieht es die Landsmannschaft Westpreußen, das fürchtet auch Dr. Reinhard Sappok, Vorsitzender des Fördervereins Drostenhof zu Münster-Wolbeck e.V.

Denn wenn der LWL kürzt, wird der Bund nachziehen und ebenfalls kürzen.

Darauf wies Sappok am Schluss einer Wolbecker CDU-Veranstaltung zur Gestaltung des Ortskerns nach dem Bau der Ortsumgehung hin. Bald soll der Kulturausschuss darüber beraten und die Landschaftsversammlung darüber abstimmen. Sappok hat dazu dem in der  Landschaftsversammlung vertretenen Stadtdirektor Schultheiß einen Brief geschrieben. Eine Antwort stehe noch aus, sagte er auf Nachfrage von Bezirksbürgermeister Markus Lewe, der ebenfalls stark in Fragen des WLM engagiert ist. Derzeit laufen viele Bemühungen hinter den Kulissen.

Mit der Existenz des WLM sei auch die Nutzung des denkmalgeschützten Drostenhofs als "Stadtteilzentrum" verbunden, betonte Sappok. Auch diese Funktion solle dem LWL am Herzen liegen, zumal viele Gäste aus Westfalen Veranstaltungen im Burgmannshof besuchen.

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