Wersewanderweg: Neue Aussicht durch Riegelsohlgleite

Teilen heißt kümmern!

Zuletzt aktualisiert 9. August 2016 (zuerst 3. September 2008).

Sendenhost-Albersloh. Sie ist weg, die alte Staustufe in der Werse auf halbem Weg des Werse-Radweges zwischen Wolbeck und Albersloh. Samt Häuschen. Am Mittwoch arbeiteten zwei Bauarbeiter mit Baggern an und halb in der Werse. Auf 47 Metern Länge kann sich das Wasser zwischen teils tonnenschweren Steinen durch Lücken in den Riegeln aus Ibbenbürener Sandstein Richtung Angelmodde schlängeln.

Ein ganz neuer Anblick für Radfahrer, Jogger und auch die Fische. Die Steigung, das wird die Fische unter den Lesern interessieren, beträgt 2,4 Grad. Der Name interessiert vielleicht mehr die Planer: Der „Sohlabsturz“ wich einer „Riegelsohlgleite“.

Wanderweg auch für Fische

Die Fische haben nun eine Chance, über das geringe Gefälle hinweg durch die einen guten halben Meter breiten Lücken in den zehn Stein-Riegeln weiter flussaufwärts zu wandern.

Gefördert haben die Maßnahme das Land Nordrhein-Westfalen, der Kreis Warendorf und die Naturfördergesellschaft Sendenhorst. Bauherr ist der Wasser- und Bodenverband Albersloh-Rinkerode. Die Planung und Bauüberwachung liegt bei der Technoaqua GmbH aus Ibbenbüren, ausgeführt haben es die Leute der Otto Gmbh aus Hopsten.

 

Fotos von der Baustelle Riegelgleitsohle an der Werse bei Albersloh

(hier nicht mehr veröffentlicht)

 

 

shares