Werke von Alexander G. Zakharov zum „Erotischen Sinneswandel“

Zakharov: Volllmond-Serenade.

Münster-Wolbeck. Mit den Damen von Henri de Toulouse-Lautrec sind sie nicht zu verwechseln, die Werke des „erotischen Sinneswandels“ von Alexander G. Zakharov. Prägnant und eher scharf konturiert sind die Formen und Farben – rot und  schwarz  prägen die Akte unter den 48 großformatigen Werken. In Gold sind sie gerahmt – und alle Wände als Hintergrund abgehängt, um das Strahlen von Acryl und Öl zur Geltung zu bringen.

Die für sich denken – Prägnante Werke von Alexander G. Zakharov zum „Erotischen Sinneswandel“

Im ersten  Stock der Galerie Rudi Fred Linke am Mühlendamm in Wolbeck kommen andere Welten hinzu. Landschaften mit oft phantastischen Gestalten, mit der charakteristischen Farbwelt dieser Ausstellung. Und mit ihrem goldenen Glanz an Ikonen erinnernde Köpfe von Frauen. Köpfe, Gesichter, Haare, ein Ausdruck – aber wie bei den Akten keine den Betrachter anschauenden Augen. Eine hat die Augen verdeckt, andere sie geschlossen, wieder andere blicken in die Ferne, aber nicht zum Betrachter. Das kann man als selbstbewusst interpretieren.

Augen, die ihm im Blick haben, empfindet Zakharov als bohrend, als aggressiv. Und denkt über seine Frauen: „Sie möchten für sich denken, vielleicht möchten sie uns nicht sehen?“

Alexander G. Zakharov kombiniert Welten

Einige der interessantesten Werke von Zakharov sind Kombinationen dieser Welten.

Und der Künstler, der aus der Ukraine stammt und in Angelmodde wirkt, ist schon weiter. Er habe sich wieder anderen, traditionelleren Themen zuwenden wollen: So prägen Tiere und ein Schiff eine Dreier-Reihe im Erdgeschoss. Aber die haben auf ihrer Reise um die Welt noch etwas aus diesem besonderen Sinneswandel mit an Bord.

Die Inspiration für das Thema „Erotischer Sinneswandel“ kam von Zakharovs Frau Barbara, die ihn ermutigte. Die letzten anderthalb Jahre trug der Galerist sie mit, bis zur Eröffnung am Samstag. Bis zum 27. April steht samstags und sonntags die Tür der alten Wassermühle von 12 bis 17 Uhr offen.

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