Weinfest 2015 in Hiltrup: Ambiente an der Kirche St. Clemens

Weinfest 2015 in Hiltrup: Ambiente an der Kirche St. Clemens
Kam gut an - die Band beim 5. Hiltruper Weinfest, 2015.

Zuletzt aktualisiert 14. April 2018 (zuerst 16. August 2015).

Münster-Hiltrup. Hinter die Clemens-Kirche führte am Samstag das 5. Hiltruper Weinfest die Gäste, dort warteten Biertisch-Garnituren und Stehtische, viele Sonnenblumen im Glas auf jedem Tisch, dazu Kerzen, in der anbrechenden Nacht warfen Scheinwerfer rötliches Licht auf die Mauern der Kirche und hinauf in die Bäume. Dicht an dicht stehen die Tische, noch enger sitzen und stehen die Menschen, es ist voll, rappelvoll.

Wein mit Auswahl – viele Gäste, Nachfrage gut

Gut, wenn man sich eine Flasche Vino im Kühlbehälter an den gemeinsamen Tisch holt. Die Auswahl ist groß, am Stand des Super BioMarkts, einem von einem halben Dutzend, kümmern sich bis zu vier Mitarbeiter um die Gäste. Zu Knabbereien gibt es vor allem Wein aus deutschen Landen, auch aus Österreich, Italien und Spanien. Am Nachmittag sei die Nachfrage schon gut gewesen, sagt Mechthild Hüneborn, nach dem Ende des Gottesdienstes gegen 19.15 Uhr sei es richtig losgegangen: „Die Stimmung ist sehr gut.“

Warmes beim Weinfest in Hiltrup

Noch mehr Mitarbeiter gibt es am Stand von Luis Aguiar, wo auch warme Speisen über die Theke gehen. Teller-Transporte sind eine Kunst in der Enge, aber die Atmosphäre ist sehr entspannt und rücksichtsvoll. Wein vereint. Auch wenn es reichlich andere Getränke gibt. Zwei Karnevalisten essen Curry-Wurst („Aber eine besondere“), sie genießen die besondere Lage. Die Enge sei auch gemütlich, dazu hätten die Bäume einen Regenguss entschärft. Das wäre am alten Standort nicht so gewesen, meinen sie, und wenig später ist eine Frau derselben Ansicht. Später kommt noch ein kleiner Guss – flugs spannen sich Regenschirme auf, einige Regen-Capes – die Leute bleiben.

Die Lücke zwischen Bücherei und Kirche schließt die große Bühne – bis zu 14 Musiker von „reConnected“ spielen auf, etliche Bläser, Lautsprecher verteilen den kräftigen Sound von Blues und Soul: „Take Me To The River“.

Womöglich etwas laut, der Ton kann im engen Rund nicht weg. Zum Unterhalten muss man mehr als laut sprechen, das findet ein älterer Herr nicht angemessen, nicht für ein Weinfest.

Dann bekommt ein Saxophonist Zwischen-Applaus, auch die Sängerin. Später heißt für das Publikum, etwas Mitzusingen, dann zu Tanzen – es wird gern angenommen.

 

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