Weihnachtskonzert 2018 des Gymnasiums Wolbeck

Bläserband des Gymnasiums Wolbeck.

Münster-Wolbeck. Das Weihnachtskonzert des Gymnasiums Wolbeck füllte am Montagabend die Kirche St. Bernhard und bot einige Überraschungen.
Mariel Böing und Alina Kelka aus der Jahrgangsstufe 5 moderierten. Das Orchester erfreute mit beschwingten Melodien: Voran Johannes Brahms‘ Ungarischer Tanz Nr. 5, später Schostakowitschs Walzer Nr. 2 aus der Sutie für Varieté-Orchester. Besonders im Walzer konnten frische Bläser-Klänge glänzen. Das Orchester mischte aber auch mit, als das Publikum gefragt war, zuerst bei „Tochter Zion“. „Da geht noch mehr“, ermunterte ein Lehrer das Publikum, und das gab ihm recht und legte bei „Dona Nobis Pacem“ zu.
Die jüngsten Sänger hatten das Konzert eröffnet, mit weihnachtlichen Klassikern wie Stern über Bethlehem und dem Bitt-Lied eines Kindes an St. Nikolaus: „Jolly Old St. Nicholas“.

2017 hat sich wieder eine Schulband gegründet, die gleich zwei Sängerinnen zu bieten hat. Sie sangen „21 Guns“ von Green Day und „All of Me“ von John Legend. Einen weiteren modernen Beitrag leistete Jessica Donnelly, begleitet von Denise Fiege am Klavier. Auch ihre Interpretation von Ed Sheerans „Supermarket Flowers“ wurde mit kräftigem Applaus gewürdigt. Drei Lieder bot der an Zahl starke Chor der Oberstufe: Man wünschte sich, einige würden die „Bremse“ an den durchaus wohlklingenden Stimmen lösen und frei heraus kräftig singen. Wenn im Programm steht, es folge ein „Traditional“ und dieses den Titel trägt: „Silent Night“, erwartet man eher Getragenes, nicht aber die frische Interpretation, die dem Stück die drei Instrumentalisten gaben: Laurids Paeths an der Trompete, Franz Abshagen am Klavier und Robin Brandt am Schlagzeug. Das gab nicht nur wieder reichen Applaus, sondern ein „Bravo“ vom Kantor von St. Bernhard, Arne Tigges. Schwung brachte auch die Bläserband, mit „Hello“ und „Let it Snow“.

Für die gastgebende Gemeinde St. Nikolaus Münster begrüßte die Schulseelsorgerin und Pastoralreferentin Christina Stoll die Besucher und würdigte die zusätzliche Arbeit der Musiker so kurz vor den Weihnachtstagen.
Eine von drei Schülerinnen vorgelesene Geschichte ging in technischen Unzulänglichkeiten unter: In den Weihnachtstagen 1914 trafen sich britische und deutsche Soldaten zwischen den Gräben: man spielte Fußball und für einige Tage stoppte das Schlachten.

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