Vorfreude auf Kunstrasen, Sorge um Trainer

Vertreter der SPD resümierten auf der Bezirkssportanlage Südost die Entwicklungen um den geplanten Kunstrasen. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster-Wolbeck. Bis Ende März will der VfL Wolbeck die Ausschreibung aussenden für seinen dritten Fußball-Platz, erstmals einen Kunstrasenplatz. Das sagte Martin Grass, Finanzvorstand im VfL, am Dienstagmorgen seinen Gästen aus der SPD.

Alle erwarteten sie für den Nachmittag die Zustimmung der Bezirksvertreter für das Projekt. Aus dem Rat der Stadt war Marius Herwig gekommen, aus der Bezirksvertretung Bezirksbürgermeister Rolf Schönlau mit seiner Frau Sabine („zwei meiner Töchter haben Fußball gespielt“), der Fraktionsvorsitzende Kurt Pölling und Tamara Bormann), seit 2014 in der BV und Gattin eines VfL-Trainers.

Die SPD, erwähnte Herwig, habe in Gesprächen mit der Koalition mit Piraten und ÖDP immer daraufhin gewirkt, den Kunstrasen für Südost in den Haushalt zu bringen.

„Wolbeck wächst“, sagt Grass, „nur zwei Plätze hätten uns nicht gereicht.“ Der Verein tritt als Bauherr auf. Viele schon realisierte Kunstrasenplätze haben sich die VfLer angeschaut, nach Stolperfallen und Tipps Ausschau gehalten. Was die Kicker brauchen: Ein Zaun, der abschließbar ist, Platz fürs Warmlaufen und für gerade nicht genutzte Tore, und was nicht, nämlich komplett umlaufende Geländer.

Trotz der Vorfreude sagt Bormann, was dem Verein noch fehlt: Trainer.

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