Volleyball: USC Münster mit guten Gefühl in die WM-Pause

Als Favorit geht der USC Münster am Dienstag (3. Oktober 2006, 16 Uhr) in die Partie gegen den VC Olympia Rhein-Neckar. Gegen das Team, das zu großen Teilen mit der Juniorinnen-Nationalmannschaft identisch ist, fordert USC-Trainer Axel Büring eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft.

So recht zufrieden war Axel Büring nach dem ersten Heimsieg am vergangenen Freitag über den Köpenicker SC nicht. Zu viele Unstimmigkeiten machte der Trainer des USC Münster bei seinem Team aus, die zwar Freude über den Sieg, nicht aber über die gezeigte Leistung zur Folge hatte. „Wir haben miteinander gesprochen und sind einer Meinung: Das war nicht alles, was wir können“, sagt er. Dementsprechend motiviert gehen er und seine Mannschaft in die letzte Begegnung vor der achtwöchigen WM-Pause beim VC Olympia Rhein-Neckar (3. Oktober, 16 Uhr). „Wir wollen gewinnen, besser spielen und so mit einem guten Gefühl in die Pause gehen“, so Büring.

Um die Aufgabe gegen den VC Olympia, der zu großen Teilen mit der Juniorinnen-Nationalmannschaft identisch ist, erfolgreich zu bewältigen, machen sich die Münsteranerinnen bereits am Montag auf den Weg nach Heidelberg und können sich am Abend auf eine ganz besondere Trainingseinheit mit der Frauen-Nationalmannschaft und Bundestrainer Giovanni Guidetti freuen. Allerdings muss Büring auf die Dienste von Claudia Bimberg, die noch immer an ihrer Schulterverletzung laboriert, und Teresa Mersmann, die an einem Lehrgang der WVV-Auswahl teilnimmt, verzichten. Mit von der Partie ist dafür Lea Hildebrand. Die 18-Jährige wird besonders motiviert sein, wurde sie doch im Sommer von Nachwuchs-Bundestrainer Dirk Groß aus dem DVV-Kader gestrichen.

Allerdings konnte die Mittelblockerin sicher einiges über die Stärken und Schwächen ihrer ehemaligen Nationalmannschaftskolleginnen berichten, die in den drei bisherigen Spielen gegen den Schweriner SC, die Roten Raben Vilsbiburg und den Dresdner SC erst einen Satzgewinn verbuchen konnten. „Richtig gut haben sie noch nicht gespielt“, sagt Büring. Als gefährlichstes Element hat er den Aufschlag und als auffälligste Akteurin Zuspielerin Denise Hanke ausgemacht. Zudem ist sich der Coach sicher, dass die Younsgters gegen den USC alles geben werden. „Zuhause tritt die Mannschaft ganz anders auf als auswärts“, sagt er. „Gegen uns haben sie zudem nichts zu verlieren. So ein Spiel gegen Münster ist für diese jungen Spielerinnen etwas ganz Besonderes.“

Die nächsten Spiele des USC Münster
  • 22. November (19 Uhr) Schweriner SC – USC Münster
  • 26. November (15.30 Uhr) USC Münster – Roten Raben Vilsbiburg
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