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Vier Jahre nach dem Weihnachts-Tsunami: Abschlussbilanz der Aktion „Hilfe für Nias“

Münster. Ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art gibt es für Spenderinnen und Spender, Partner und Förderer der Aktion "Hilfe für Nias". Unter dem Titel "Helfen verbindet. Die Flutopferhilfe für Nias der Stadt Münster und ihrer Partner 2005 – 2008" ist jetzt eine Abschlussdokumentation erschienen. Die Hilfsaktion nach dem Tsunami vom 2. Weihnachtstag 2004 gehört zu den größten und vielfältigsten Spendenaktionen in Münster, die auch überregional Kreise zog.

700 000 Euro Spendengelder ermöglichten zwölf Hilfsprojekte für die Flutopfer

Bürgerinnen und Bürger, Schulgruppen, Unternehmen und Vereine, der Landkreis Emsland, die Städte Lingen, Konstanz und Heidenheim und vor allem der Verein "LVM Helfen verbindet Menschen" engagierten sich. Gemeinsam trugen sie die stolze Summe von 700 000 Euro zusammen.

Die Hilfe war für die Insel Nias vor der Küste Nordsumatras bestimmt, die besonders von der Flutwelle betroffen war. Dorthin gab und gibt es direkte Kontakte: zum einen über die Rheinisch-Westfälische Kapuzinerprovinz, vertreten durch die Missionsprokur der Kapuziner in Münster; zum anderen über den evangelischen Kirchenkreis Münster mit seiner Verbindung zur Christlich-Protestantischen Kirche auf Nias (BNKP), einem Mitglied der Vereinten Evangelischen Kirche (VEM). So konnte die Hilfe von Beginn an auf Strukturen vor Ort aufbauen.

Wie die Spenden eingesetzt wurden, ist jetzt auf 50 Seiten nachzulesen. Bilder und Berichte vermitteln einen lebendigen Eindruck von Nias. Die Dokumentation erinnert an die gewaltigen Zerstörungen des Tsunamis, beschreibt das Konzept der Hilfsaktion, stellt die beteiligten Organisationen vor und berichtet von den Hürden, die zu überwinden waren. Auch einige fantasievolle Spendenaktionen aus Münster sind dokumentiert, die vom Pralinenverkauf obdachloser Frauen über Benefiz-Turniere bis hin zum Fahrradputzen durch Schüler reichten.

Zwölf Projekte erfolgreich abgeschlossen oder auf dem Weg

Im Mittelpunkt stehen die zwölf Projekte, die erfolgreich abgeschlossen wurden oder auf einem guten Weg sind. Zum Beispiel wurde Schulgeld für 1000 Schülerinnen und Schüler bezahlt, eine Grundschule gebaut, 100 Häuser entstanden, genossenschaftliche Kleinbauern- und Fischereiprojekte wurden ins Leben gerufen, eine Gesundheitsstation unterstützt und ein Zuhause für Waisenkinder geschaffen. Alle Projekte orientierten sich am Anspruch der Hilfe zur Selbsthilfe, der Nachhaltigkeit und dem sensiblen und respektvollen Verhalten gegenüber der Kultur der Inselbewohner.

Die Dokumentation gibt Rechenschaft und ist zugleich ein Dankeschön an alle, die sich beteiligt haben. Das Heft ist kostenfrei erhältlich in der Münster-Information im Stadthaus 1, 48127 Münster; außerdem steht die Bilanz in Münsters Stadtnetz unter www.muenster.de

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