Viele Lieder für Hiltrup: Erster Musikcontest Erster Gesangscontest führt "Hiltruper Familie" zusammen

Gruppenfoto von Fotograf Münster A. Hasenkamp
Ein erster Schwung an Sängern, die sich Hiltrups annahmen: Unter ihnen die "Hiltruper Sternfarben" mit Mike Dahl, Alvin Jasic, Rolf Ihmig, die Familie Trenkamp und Claus sowie Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt und Karl Franke. Foto: anh.

Münster-Hiltrup. Der erste Aufruf zum Musikcontest war ein Erfolg, kreativ und im Miteinander: „(D) ein Lied für Hiltrup“ darzubieten war der Appell der Stadtteiloffensive Hiltrup, im „Musikcontest für große und kleine, junge und erfahrene Musiker“. Ein Contest „mit Augenzwinkern in der sympathischen Hiltruper Familie“, wie Karl Franke formulierte. Tatsächlich war es bald ein familiäres Miteinander bei Kaffee und Kuchen von den Ehrenamtlichen des Kulturbahnhofs. Sieben Formationen traten an, von der Ein-Mann-Band bis zum großen Ensemble: Alvin Jasic mit Pianist Marcel Untied, Henk Humberg mit Gitarre, Rolf Ihmig, ein lange in Hiltrup lebender Albachtener, die Neun von den „Hiltruper Sternfarben“, drei Mitglieder (und drei Generationen) der Familien Trenkamp und Claus, ein Ensemble aus dem Kindergarten Lummerland und schließlich Rike Weßling und die Zwarties. Dieser Contest, so Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt, sei „eine Neuheit, die wir in anderen Stadtteilen noch nicht erlebt haben.“
Womit sahen sich die Texter verbunden? Bei den Orten fanden der Steiner See und die Marktallee besonders häufig Erwähnung. Ihmig kürte die Allee in seinem schlagerartigen Lied zur „Kö von Hiltrup“. Auch der Kulturbahnhof wurde gewürdigt. Immer wieder aber ging es um das Erleben von Miteinander an diesen Orten, besonders bei Jasic.
Karl Franke belebte die kurzen Umbaupausen mit Kurz-Interviews mit den Interpreten oder Hinweisen zu ihrem Schaffen. So erfuhr man von Humberg dass er eigentlich Chemie studiert hat, jetzt auch Gitarre unterrichtet. Vom Tontechniker Stefan Schemmelmann wusste Franke zu berichten, dass der jüngst mit seiner Band in Ludwigshafen auftrat, auf einer großen Veranstaltung der BASF, mit Barclay James Harvest im Programm. Und Jasic hat schon allerhand auf Youtube platziert.
„Es geht nicht ums Gewinnen“ hatte Franke gesagt. Tatsächlich bekamen alle Teilnehmer ein Geschenk aus der Hiltruper Gastronomie.
Für die Favoriten der Jury gab es dennoch etwas Besonderes – damit auch andere ihre Songs hören können. Eine ganze CD kann Top-Favorit mit Tontechniker Schemmelmann einspielen: Alvin Jasic und sein Pianist Marcel Untied. Weitere Favoriten können ein Lied aufnehmen: Ihmig mit seinem Hiltrup-Schlager, der Franke besonders mit seiner Musikalität beeindruckte, und das „Lummerland-Rudel“: „ein sehr schöner Auftritt“ mit zehn Kindern und zwei Erzieherinnen an Gitarre und Cajon, Laura Kastner und Lina Tölle. Wie alle traten auch die Kinder zum Finale noch einmal auf – und klangen sogar ohne elektronische Unterstützung „richtig gut“, sagte Franke. Leiten ließ sich die Jury von den Aspekten Originalität, Bezug zu Hiltrup, Eingängigkeit der Melodie und Wiedererkennungswert: Gisbert Kelle von der Westfälischen Schule für Musik, Andreas Klomfaß vom Kardinal-von-Galen-Gymnasium und Oliver Ahlers vom Wirtschaftsverbund sowie Jan Kaven, Vorsitzender der Stadtteiloffensive.
Die Stadtteiloffensive Hiltrup hatte das Ereignis aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehens ins Leben gerufen. Sie wertete das Event als vollen Erfolg, so Franke am Samstagabend. Alle seien „sehr zufrieden und die Atmosphäre war gut“ im bald sehr vollen Kulturbahnhof.

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Über Andreas Hasenkamp 6505 Artikel
Journalist, Online-Redakteur und Event-Fotograf in Münster.

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