Verkehr: Nadelöhr an der Wolbecker Straße wird entschärft

Eng ist es für Fußgänger und für Radler an der Wolbecker Straße. Foto: Stadt Münster

Münster. Rund 12 900 Autos, zahlreiche Busse und unzählige Fahrräder passieren täglich den nur 85 Meter langen Abschnitt der Wolbecker Straße zwischen Bremer Platz und Linnebornstiege. Vor allem für Fußgänger und Radfahrer, denen zurzeit nur wenig Raum zur Verfügung steht, ist die Situation nicht selten unübersichtlich. Das soll sich nun ändern: Am Mittwoch, 17. September, beginnen die Bauarbeiten für die notwendige Verbreiterung der Fuß- und Radwege. Damit wird das bekannte Nadelöhr an der Wolbecker Straße deutlich entschärft.

Das teilt das Presse- und Informationsamt der Stadt Münster am 16.09.2008 mit.

Damit die Bauarbeiten in dem engen Umfeld gefahrlos ausgeführt werden können, regelt eine Baustellenampel den Verkehr. Die Ampel wird von der Bremer Straße an die Diepenbrockstraße vorgezogen, so dass nur noch eine Fahrspur für den Kraftfahrzeugverkehr zwischen Linnebornstiege und Bremer Platz erforderlich ist. Auf diese Weise steht die zweite Fahrspur während der Bauarbeiten für Fußgänger und Radfahrer zur Verfügung.Konsequenzen hat die Baustelle auch für das angrenzende Wohnquartier Diepenbrockstraße, Sauerländer Weg, Zumsandeplatz und Zumsandestraße: Die Einbahnstraßenregelung für die Diepenbrockstraße wird umgekehrt, so dass sie nur noch von der Wolbecker Straße aus erreicht werden kann. Autofahrer verlassen das Wohngebiet während der Bauarbeiten ausschließlich über die Zumsandestraße zur Warendorfer Straße.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte November. Anschließend dürfen sich die Radler über einen durchgängig zwei Meter breiten Radweg mit ausreichendem Sicherheitsabstand zur Fahrbahn freuen. Den Fußgängern steht dann ein mindestens 1, 50 Meter breiter Fußweg zur Verfügung. Auch an den Lieferverkehr für die ansässigen Geschäfte ist gedacht worden: Haltemöglichkeiten existieren weiterhin im direkten Umfeld bzw. werden neu eingerichtet. Die entsprechenden Beschlüsse für den Umbau sind Anfang 2006 in den parlamentarischen Gremien gefasst worden.

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