Verein der Ehemaligen bleibt bestehen

Leider könne er noch nichts zur Haltung des Gerichts mitteilen,so der Vorsitzende der Vereinigung ehemaliger Wolbecker Gartenbauschüler e.V., Michael Daldrup beim Jahrestreffen am 21.06.2008. Vor acht Wochen wurde der Antrag beim Oberverwaltungsgericht Münster der„Antrag auf Zulassung der Berufung“ gestellt, doch man werde wohl noch weitere sechs Wochen warten müssen.

Der Verein bleibe trotz der Schließung der Fachschule für Gartenbau „selbstverständlich“ bestehen, erklärte Daldrup im „Hotel im Park“ auf dem Gelände des Gartenbauzentrums Wolbeck an der Münsterstraße. Es gebe keinen Grund für einen Austritt. Man werde sich in den kommenden Monaten um die Gewinnung hochkarätiger Referenten bemühen und auch weiter feiern. Denn die Treffen „unter der Kastanie“ sind eine beliebte Tradition bei vielen der weit verstreut lebenden ehemaligen Schüler der nun zu ihrem 80. Jubiläum geschlossenen Fachschule für Gartenbau im Gartenbauzentrum Wolbeck.

„Die Schule wird nicht leerstehen“ betonte Schulleiter Dr. Ulrich Reul. Die Landwirtschaftskammer habe versprochen, alle Lehrer-Kollegen seien am neuen Fachschul-Standort Essen willkommen. Und besonders für die Teilzeit-Studierenden werde es in Wolbeck konzentrierten Blockunterricht geben. Ab August kämen zudem vier Klassen der Landwirtschaftsschüler nach Wolbeck. Im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung kämen bald jährlich 5000 Auszubildende. So stehe das Zentrum sogar vor „erheblichen Herausforderungen“ bei Unterbringung und Verköstigung.

Etlichen Mitgliedern konnte der Verein für „die Leidenschaft für einen Beruf“ Urkunden überreichen.

Sichtlich zufrieden waren die Mitglieder mit ihrem Vorstand; Daldrup wurde unter der Wahlleitung von Kreisgärtnermeister Erich Welling schnell als Vorsitzender bestätigt, ebenso Ria van der Kamp-Krah als Beisitzerin. Zum Kassenprüfer wählte der Verein Ralf Harnisch.

Jubilar Johann Sack,60 Jahre Mitglied des Vereins, erinnerte daran, wie er als 18-jähriger Gärtnergehilfe beinahe um die Einberufung zur Wehrmacht herumgekommen wäre. Und an die Zeiten, als man ein Gewächshaus mit Koks heizte und mit Strohmatten dämmte.

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