Ukraine: Bezirksregierung Münster aktiviert Notunterkünfte für 1000 Kriegsflüchtlinge

Münster/Dorsten. Die Bezirksregierung Münster wird in dieser und der kommenden Woche in Dorsten zwei weitere vorbereitete Notunterkünfte für rund 1000 ukrainische Kriegsflüchtlinge aktivieren. Voraussichtlich schon am Donnerstag (4. August 2022) wird eine Notunterkunft auf dem ehemaligen Sportplatz an der Marler Straße in der unmittelbaren Nachbarschaft zur Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) an der Bochumer Straße aktiviert, die ebenfalls als Ukraine-Einrichtung fungiert und derzeit mit 177 Kriegsflüchtlingen belegt ist.

Auf dem Tennen-Sportplatz stehen dann in einem ausgebauten Zelt zusätzlich 400 Notunterkunfts-Plätze zur Verfügung. Die zweite Notunterkunft mit 540 aktiven Plätzen wird voraussichtlich in der kommenden Woche an der früheren Dorstener Gerhart-Hauptmann-Schule in Betrieb genommen. Dort können bei Bedarf auch noch 410 weitere Plätze kurzfristig in Betrieb genommen werden. Die Aktivierung der Notunterkünfte für ukrainische Flüchtlinge erfolgt in Absprache mit dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration (MKJFGFI). Grund für die Aktivierung sind in den vergangenen Tagen deutlich gestiegene Zugangszahlen und infolgedessen immer stärker ausgelastete Kapazitäten.

Neben der ZUE Dorsten an der Bochumer Straße mit aktuell maximal 250 Plätzen betreibt die Bezirksregierung Münster im Auftrag des Landes in der früheren ZUE Schöppingen eine weitere Notunterkunft (maximal 400 Plätze) für Ukraine-Flüchtlinge. Zusätzliche Notunterkünfte mit zusammen mehr als 1000 Plätzen kann die Bezirksregierung Münster in Castrop-Rauxel und Haltern aktivieren.