TV Wolbeck im Aufwind, aber ohne Geschäftsführung

TV Wolbeck im Aufwind, aber ohne Geschäftsführung
Eine große Zahl von Mitgliedern wählte Winfried Löckener zum Ehrenmitglied und dankte der scheidenden Geschäftsführerin Dagmar Hoffmann. Foto: A. Hasenkam.p

Gut besuchte Mitgliederversammlung 2024 im Haus des Sports

Münster-Wolbeck -agh-. Fast wieder auf dem Einnahmen-Niveau der Zeit vor der Corona-Pandemie ist der Verein TV Wolbeck, und er geht ein nächstes großes Projekt an.

Die Jahreshauptversammlung des Vereins im Haus des Sports war eher noch besser besucht als im Vorjahr und der Vorsitzende, Stefan Langer, freute sich, dass seit ein oder zwei Jahren „mehr neue Gesichter“ kämen. 2023 sei „ein sehr erfolgreiches Jahr“ gewesen, auch wegen eines Mitgliederzuwachses von 17,4 Prozent. Fast alle Abteilungen wuchsen. Einige Trainer sind gegangen, dem fiel das Parcours-Angebot zum Opfer. Eine Alarm-Anlage beendete eine Serie von Einbrüchen.

Während der Vorstand für seine Planungen bewährte Partner aus früheren Bauprojekten nutzt, ist Expertise auch aus anderen Richtungen gefragt, etwa aus den Reihen der Mitglieder. Geeignete Personen möchte der Vorstand selbst wählen, so Langer und Hoffmann. Es scheiterte der Antrag eines Mitglieds, dafür einen Beirat mit Mitgliedern in der Versammlung zu besetzen. Ebenfalls scheiterte der Antrag, Protokolle der Versammlungen per -E-Mail zu versenden. Das sei zu aufwändig, hieß es, auch wegen des Datenschutzes. Weiterhin sind die Protokolle in der Geschäftsstelle einsehbar.

Ein großes Thema waren Engpässe der Kapazitäten. Bei Reha-Angeboten will man nicht über die 18 Kurse hinausgehen, legte Ute Huhtasaari nahe, man sei als Sportverein ohnehin hier sehr stark engagiert. Manche Abteilung freut sich über Trainer-Nachwuchs aus den eigenen Reihen, andere vermissen ihn schmerzlich. Für das Geräte-Turnen der Mädchen, stark gefragt, benötigt man zusätzlich zu engagierte jugendlichen Helfern erwachsene Kräfte. Knappheit besteht jedoch auch bei Räumen, schien immer wieder durch. Die Planungen für den zusätzlichen Neubau laufen etwa auf eine Verdoppelung der Fläche hinaus. Bei den bisherigen zwei Projekten war der gewonnene Platz bald ausgelastet. „Eigentlich haben wir immer zu klein gebaut“, so Langer. Man sei „kein einfacher Dorf-Verein mehr“, so Geschäftsführerin Dagmar Hoffmann. So präsentierte man die Pläne unlängst in der Bezirksvertretung Südost und bei den Ämtern der Stadt Münster. Angemerkt wurde, dass das York-Quartier kein ähnliches Sportangebot beinhalte. Mit Interesse sieht der TV Sport-Potentiale durch die nebenan geplante dritte Grundschule. An den Neubauplänen sind federführend beteiligt Langer und Thomas Lutterbeck. Der Haushaltsbericht zeigte „eine gute Grundlage“ für den nötigen Eigenanteil. „Wir bringen Geld mit“, so Langer, „wir haben zweimal erfolgreich gebaut“.

Geehrt wurden Winfried Löckener und Hoffmann. Löckener, jetzt Ehrenmitglied, war Vorstand von 2008 bis 2013, engagierte sich für den Ausbau des Hauses des Sports, als Planer und emsiger „Klinkenputzer“ – „das verdanken wir zu einem ganz großen Teil Winni“. Nach langem Engagement im Vorstand kandidierte Dagmar Hoffmann, seit 2007 im Vorstand, nicht mehr. Die Absicht, kürzer zu treten, hatte sie schon früher geäußert, wollte aber weitermachen. Nun scheinen jüngere Entwicklungen im Verhalten einiger Mitglieder sie kurzfristig umgestimmt zu haben. Als sie später auf Nachfrage sagte, sie sei „auf jeden Fall für den Übergang noch da“, erhielt sie erneut kräftigen Applaus. Eine solche Funktion könne nicht lange offen bleiben, mahnte Langer. Dagegen konnte ein anderer Posten sogleich neu besetzt werden. Auf Manuela Bauch, langjährige Kassenwärtin, in Abwesenheit mit Applaus bedacht, folgt nach dem Votum der Mitglieder Benjamin Schmidt. Das Amt der Geschäftsführung wird sich mittelfristig verändert, stellte Langer in Aussicht: Mit dem Zweibau sei eine ehrenamtliche Geschäftsführung nicht möglich.

Gern aufgenommen: Der Vorstand wollte in diesem Jahr die Beiträge nicht erhöhen.


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