Tiergarten in der „Naturzeit“ : Kamerateam des WDR filmte

Münster-Wolbeck. „Sie müssen ganz schön gefroren haben“, resümieren Oberforstrat Alfred Edelhoff und Förster Lothar Wermter am Montagmittag, dem 23.04.2007, die Arbeit eines Kamerateams des WDR. Denn Kameramann Frank Deitert, Tonassistentin Sandra Korb und Autorin Britta Wolters hatten um halb sechs mit den Arbeiten im Tiergarten begonnen.

Kamerateam im Tiergarten Die Forstexperten stießen um halb acht dazu. Letzte Station der Dreharbeiten war der Bereich Kelling Holz, der an der Alverskirchener Straße beginnt und sich zwischen der Seufzer-Allee und dem Club 66 erstreckt. Deiterts Kamera fing hier den „kriechenden Günsel“ ein und die „Stern-Miere“ ein, ein typisches Gewächs für eher feuchten Waldboden. Am heutigen Dienstag soll das Material, verdichtet auf etwa vier Minuten, ausgestrahlt werden. Die Sendung „Naturzeit“ in der „Lokalzeit Münsterland“ des WDR beginnt um 19.30 Uhr.

Es ist nicht der erste Besuch eines Kamerateams im Tiergarten, erzählt Edelhoff. Nach Kyrill waren dort auch Sturmschäden gefilmt worden.

Die von vielen missachteten Warnungen vor einem Betreten des Tiergartens waren berechtigt, sagt Edelhoff am Rande. Noch 14 Tage nach dem Sturm seien etliche Bäume auf Gehwege gefallen. Auch solche,  von denen man es nicht vermutet hätte. Eine andauernde kräftige Brise aus Ost hatte dafür ausgereicht. Und andernorts seien noch vor zwei Wochen Fichten nachgebrochen.

{mostip}Foto-Galerie: WDR im Tiergarten, Münster-Wolbeck{/mostip}

Zum Thema.:  Viele Fragen im Urwald von Münster
Schlagwörter: