Drostenhof Wolbeck

Drostenhof Wolbeck
Ist Schmuck genug - der Drostenhof in Wolbeck. Foto: A. Hasenkamp.

Zuletzt aktualisiert 12. Februar 2021 (zuerst 1. Juli 2019).

Das Bauwerk der Weser-Renaissance befindet sich im Besitz der Familie von Merveldt. Nach dem Weggang des Westpreußischen Landesmuseums im Jahre 2012 wird es wieder privat genutzt.

Drostenhof in Wolbeck. Foto: Presseamt Münster / Bernhard Fischer
Adlige Wohnkultur in Vollendung: Drostenhof im Stadtteil Wolbeck. Herrenhaus, Torhaus und ein Wirtschaftsflügel bilden den ehemaligen Burgmannshof aus der Mitte des 16. Jahrhunderts – ein im Münsterland einmaliges Beispiel der frühen Renaissancearchitektur. Foto: Presseamt Münster / Bernhard Fischer

Historie des Drostenhofes auf einen Blick

  • Ende des 13. Jahrhunderts erbaut
  • 1545–1547 Neubau des Torhauses
  • 1554–1557 Neubau des Herrenhauses
  • bis August 2012 teilweise Nutzung als Westpreußisches Landesmuseum
  • Seither private Nutzung.
  • Ende März soll auch der Park für die Öffentlichkeit geschlossen werden.

Ursprünge: Vom Burgmannshof zum Hof der Drosten

Beim Drostenhof handelt es sich um einen ehemaligen Burgmannshof, der wohl Ende des 13. Jahrhunderts angelegt wurde (siehe Buch von Georg Dehio, unten). 1389 gelangte er an die Herren von Merveldt, die späteren Drosten des Amtes Wolbeck. Die Gebäude wurden zwischen 1545 und 1575 für den Obermarschall Dirk von Merveldt errichtet und mehrfach restauriert. Es handelt sich um ein Torhaus, einen Wirtschaftsflügel und Herrenhaus mit Treppenturm.

Drostenhof: eine Station der 100-Schlösser-Route

Mehr in Kürze hier

Drostenhof Wolbeck 3
Einmal (wieder) in den Drostenhof hinein: Eine Schlange bildet sich am Tag des offenen Denkmals.

Öffentlich zugängliche Bereiche

Der Park ist öffentlich zugänglich (voraussichtlich bis Ende März 2021), die Gebäude nicht. Der Park bietet einen Spielplatz, eine große Rasenfläche mit Bäumen und einen Teich sowie Bewegungs-Möglichkeiten.

Park-Möglichkeiten bieten sich vor dem Gelände an der Straße „Am Steintor“ sowie am nahegelegenen Marktplatz – nur zweihundert Meter entfernt.

Literatur zum Drostenhof:

Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Nordrhein-Westfalen. Zweiter Band Westfalen. München/Berlin: Deutscher Kunstverlag, 1969.