Swinging Fischmarkt mit Zucchini Sistaz, Christiane Hagedorn und Châpeau-Manouche

Swinging Fischmarkt mit Zucchini Sistaz, Christiane Hagedorn und Châpeau-Manouche

Zuletzt aktualisiert 23. Oktober 2020..

Münster. Um den Alten Fischmarkt pfeifft der Pfingstsamstags-Wind, drinnen weht ein Lüftchen zum vierten „Swinging Fischmarkt“.   Der Innenhof ist unter zwei riesigen Schirmen gut gefüllt; der eine oder andere Gast zieht die Kapuze über den Kopf oder zum Weißwein eine Decke über die Beine; die Heilzpilze haben Gesellschaft.
Das Publikum aufwärmen – das gehen die drei Ensembles je auf ihre Art an. Die Zucchini Sistaz Sinje Schnittker, Tina Werzinger und Jule Balandat sind schon selbst kräftig in Bewegung bei ihrer Reise in die goldene Swing-Ära. Sie lassen das Publikum als Schlagzeuger mitmachen, die Trompete gibt das Signal.

Das Christiane-Hagedorn-Trio nutzt die Kraft der Imagination – kurzerhand geht es auf Weltreise; zuerst nach „Havanna – warm!“; Christiane Hagedorn dreht sich wie zum Tango. „Egal welches Wetter, aber ans Meer!“ wünscht sich Hagedorn, singt Astor Piazollas „Oblivion“. „’Emotione‘ – wo geht das besser al in Italien!“
Und wenn die Saiten des Châpeau-Manouche-Quartetts erklingen, bringt der tanzbare Gipsy Swing die Gäste zumindest innerlich von den Stühlen auf die Tanzfläche.

Dieser Innenhof biete sich einfach an für solche eine Musik, sagt Isabella Lohmann von „Alter Fischmarkt Assets GmbH & Co. KG“. Seit 2013 gibt es den „Swinging Fischmarkt“ jedes Jahr zu Pfingsten. Ja, im nächsten Jahr wohl auch, wenn die Leute es so annehmen. Nächstes Jahr liege Pfingsten auch im Juni. Zum „Swinging Fischmarkt“ gehört am Pfingst-Samstag Musik mit freiem Eintritt, der Sonntagabend bietet gegen Eintritt „Sweetclassic“. Diesmal war’s die deutsch-serbische Gruppe „Uwaga!“ Im Blick auf Künstler pflegt Lohmann den engen Kontakt zu Steffi Stephan vom Jovel – der habe da „ein sehr gutes Händchen“.

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