Struwenessen mit der erweiterten Nachbarschaft

Münster-Angelmodde. „Kaffee steht schon auf dem Tisch, kommen gleich“, sagt Anna-Maria Ittermann zu einem neuen Gast im Treffpunkt Waldsiedlung. Es ist wieder Karfreitag, d.h.: „Struwenmessen“. Einige Nachbarn sind schon da, einige aus dem Verein Treffpunkt Waldsiedlung, andere, die sonst am Fischessen im Gemeindesaal am Kirchort Sankt Bernhard teilnahmen, aber das Fischessen gibt es nicht mehr. Der ehemalige Bezirksbürgermeister ist mit seiner Tochter gekommen, ein syrischer Künstler mit Familie, auch jemand aus Angelmodde-Dorf. Man mischt sich an den Tischen, wie es gerade passt. Eine solche Öffnung in den ganzen Stadtteil zu schaffen, das ist jedermanns Anliegen, das sehe sie gerne öfter. So bringt sie die Chancen ins Spiel, die sich beim Umbau des Junker-Jörg-Platzes ergeben können.

An den Tischen fließt der Kaffee, noch ein Teller Struwen trifft ein, sie werden mit Zimtzucker bestreut – viel Lob gibt es für das Rezept, das neben Rosinen auch einen gut dosierten Schuss Zitrone enthält. Ein Lob geht in die Küche zu drei fleißigen Damen.

 

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