Stromspender: NRW-Ministerin informierte sich über münstersche Batterieforschung

Batterieforscher um Prof. Dr. Martin Winter vom Institut für Physikalische Chemie der WWU hatten auf der Hannover-Messe Besuch von der Wirtschafts- und Energieministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Christa Thoben. Gemeinsam mit Prof. Dr. Stephan Ludwig, Prorektor für Forschung, Personal und Internationales der WWU, informierte sich die Ministerin am Stand der münsterschen Forscher am Montag (20. April 2009) über deren neueste Entwicklung: Lithium-Ionen-Batterien, die  umweltverträglicher sind als die herkömmliche Variante.
Bei ihrer Suche nach umweltfreundlicheren Materialien hatten die münsterschen Wissenschaftler die Idee, Anleihen bei der Lebensmittelindustrie zu machen. Die Forscher ersetzen in Lithium-Ionen-Batterien nun die herkömmlichen Binder aus fluorierten Kunststoffen, die die Elektrodenmaterialpulver auf den Stromableiterfolien fixieren, durch eine Zelluloseverbindung, die zum Beispiel auch in Joghurt für die richtige Konsistenz sorgt.
Die münsterschen Forscher sind während der Hannover-Messe noch bis Freitag, 24. April, auf dem Firmengemeinschaftsstand NRW (C 68) in Halle 13 vertreten.

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