Straßenkarnevalist Wilbert I. Brodrecht fühlt sich auch in der ersten Reihe wohl

Münster-Wolbeck. „Wir haben keinen Monarchen, wir haben einen Hippenmajor“, rief Moderator Rainer Mertens am Samstag bei der Amtseinführung von Wilbert  Brodrecht als Hippenmajor der ZiBoMo. Adjutant Wilbernd Jäger sorgte für den Umhang und den Hut, Willi Schramm für den Ziegenbocks-Stab, fertig war Wilbert I. Drei Gründe sprächen für ihn, erläuterte Präsident Gustel Schröer: er sei Urwolbecker, Seiteneinsteiger aus dem Straßenkarneval, und er habe Elli, seine Frau.

Hoffnungsvoller Sessionsauftakt

Vom Straßenkarneval direkt in die erste Reihe als Hippenmajor, dass müsse erst mal einer nachmachen, strahlte Wilbert I.Bereitwillig hatte Amtsvorgänger Andreas I. Schwegmann die Insignien der Wolbecker Macht in der fünften Jahreszeit abgegeben – er musste anschließend auch nur wenige Meter zur Seite gehen, da er auch zur Garde zählt. „Du hast keinen Termin ausgelassen“, lobt Präsident Gustel Schröer. Und Senatssprecher Peter Paul Dreyer erhob ihn zum Senator. Auch der Jugendhippenmajor Steffen II. Steinbrede und sein Adjutant Niklas Schröder hatten es sich nicht nehmen lassen, ihren Nachfolgern Antonius I. Hülck und Fynn Runtenberg Glück zu wünschen.
Eingeläutet hatten den Abend aber die Jüngsten, und zwar so, dass Mertens ausrufen konnte: „Die Wolbecker Zukunft ist gesichert!“. Die „Little Sunshines“ hatten in der Hippenmajors-Residenz Sültemeyer „Eine bunte Wetterreise“ gezeigt. Auch Wilbert I. Lobte „die Natürlichkeit und den Charme, den sie jetzt schon ausstrahlen“.
Zu den Attraktionen gesellten sich neben dem Auftritt der Jugendprinzession Isabel I. Marxcors, des ugendprinzen Pascual I. Krimphove sowie des Prinzen der Stadt Münster, Robert I. Erpenstein mit Gefolge vier weitere umjubelte Tanz-Nummern. Die Teens zeigten den Showtanz „Traum vom Superstar“, bevor der Turbo unter den Solomariechen, Laura Schumann, über die Bühne schwebte. Als die Gäste nach vielen Ordensverleihungen an die Tanzgruppen, die Ehefrauen der Adjutanten, Elli Brodrecht, Eva Jäger und Christel Ludorf-Schramm, Familie, Freunde und Bekannte wieder zu Atem gekommen waren, konnten die Teens ihren Gardetanz zeigen. Die letzte Tanznummer war auch die mit der größten Dramatik: der Showtanz der Tanzgruppe „Blau-Gelb“ mit „Im Netz der Spinnen“.
Gegen elf Uhr bejahte das Publikum die Frage von Sänger „Nikolas“ alias Klaus Gerdes, „Wollt Ihr Party feiern?“ Und so geschah es. Die Gaststätte war in diesem Jahr voller als sonst, Wilbert I. , hatte allerhand Freunde, Kegelbrüder und Nachbarn angezogen. Einziger Wermutstropfen an diesem Abend: Der Gardetanz der Tanzmariechen musste verletzungsbedingt ausfallen.

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