„Storno“ auf Kulturwiesen – durchgelacht

„Storno“ auf Kulturwiesen – durchgelacht
Storno bei den Kulturwiesen bei ihrem zweiten Auftritt dort an diesem Sonntag - vor voller Kulturwiese. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Zuletzt aktualisiert 9. Oktober 2020 (zuerst 23. August 2020).

Alverskirchen/Kulturwiesen-Reihe (agh). „Wettendorf ist das neue Wacken!“ – so begeistert waren die drei von Storno von den Kulturwiesen und von den Gästen des Freiluft-Events. Wobei sie zu Beginn auch den Vergleich zu „Woodstock“ gewagt hatten. „Ohne Corona hätte es das nie gegeben“ hieß es.

Wenn „Storno“ auf einer Wiese auftritt, dann wird eben mal vor echten Rindviechern gepredigt – von einem, der ganz überzeugt ist davon, dass Bill Gates die Welt dominieren will: Die Flughafen habe er ja schon weltweit in der Hand, an jedem einzelnen „Gate“. Das war nur eines von Thomas Philipzens bestechenden Argumenten.

Was man so im „Lockdown“ gemacht hat, nahm das Trio ebenso auf die Schippe: „Orthorexia Nervosa“ lernten die Gäste kennen, den Wahn, sich hundertprozentig gesund zu ernähren. Da zeigen sich bald Widersprüche, und der Darm, der macht da garnicht mit.

Corona-Reaktionen – die seien länderspezifisch gewesen: Die einen horteten Rotwein, andere Marihuana, wieder andere Klopapier. Und der Umsatz von Beate Uhse sei gestiegen.

Was man wirklich brauche, meint das Kabarettisten-Trio, sei etwas anderes: „Resilienz brauchen wir jetzt“.

„Vielleicht trifft man sich ja im nächsten Jahr wieder hier“, mutmaßte Storno auf den Kulturwiesen.

Trotz Sicherheitsabstand gefühlt ganz eng beim Publikum: die drei von „Storno“ am dritten Tag des Programms der Kulturwiesen in Alverskirchen.

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