Sportabzeichen im Haus des Sports verliehen

Einen Stapel Sportabzeichen-Urkunden hatte Helmut Tewocht [und Karl Wendland (r.)] am Samstag mit ins Haus des Sports gebracht. Foto: A. Hasenkamp.

Münster-Wolbeck. Als die Sportabzeichen-Verleihung im Haus des Sports startet, sind 60 Teilnehmer dabei: Helmut Tewocht, Stützpunktleiter, und Karl Wendland konnten viele Urkunden selbst überreichen. Eine Teilnehmerin war da schon wieder unterwegs, zu einem Hallenturnier, hatte sich aber vorher ihre Urkunde persönlich abgeholt. Auch viele andere legen Wert auf die Bestätigung „dass sie fit sind“, wie Tewocht es ausdrückte.
Von Mai bis September bieten er und vier weitere Abnehmer ihre Dienste auf der Bezirkssportanlage Südost an, freitags von 17 bis 19 Uhr. In vier Gruppen sind die Disziplinen von Laufen bis Geräteturnen aufgeteilt: Koordination, Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer. Bei den Disziplinen gibt es viel Auswahl. Eine Disziplin sei Pflicht, betonte Tewocht: Das Schwimmen. Da biete sich das benachbarte Hallenbad an, oder ein Freibad. Einige Disziplinen stehen zur Wahl, wenn auch nicht die, an die Wendland sich aus Pfadfinderzeiten erinnert: Schoko-Kuss-Essen auf Zeit. Aber das war in den Fünfzigern.
Wendland reicht große Dosen mit Selbstgebackenem aus dem Hause Tewocht herum, die Sportlerinnen und Sportler greifen zu und leeren die Dosen wie ein eingespieltes Team. Unterdessen ruft Tewocht die Sportabzeichen-Kandidaten auf, sehr viele kennen er und seine Abnehmer persönlich. Auch Kinder holen die Urkunden zum wiederholten Male ab, einige Familien gleich zu viert. Walter Blum hilft bei der Abnahme des Sportabzeichens; er holte sich an diesem Samstag sein 52. Sportabzeichen. „Einmal heißt nichts: Wiederkommen!“, so Tewochts Devise. Durchhaltevermögen sei gefragt, „wenn es nicht auf Anhieb geklappt hat.“ Die Anforderungen seien gestiegen: „im Hauruck-Verfahren ist das nicht zu absolvieren.“ Aus dem Altersbereich Jugend erwarben 23 das Sportabzeichen, bei den Erwachsenen 67.
Der Sportbegeisterte Tewocht hat sogar etwas gedichtet: „Was hindert dich an diesem Tun? Es bleibt doch Zeit, sich auszuruh’n. Raff dich auf, beweg dich richtig, für’s Wohlbefinden ist es wichtig!“

 

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