Spannung hinter Seidenschleiern: Karin Brinkhaus bot Puppenspiel im Drostenhof

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Münster-Wolbeck. Hinter Seidenschleiern verbarg Karin Brinkhaus die Bühne einer zarten und spannenden Geschichte. Am Sonntagnachmittag spielte die Münsteranerin im Westpreußischen Landesmuseum im Drostenhof das Puppenspiel „Die vier Lichter des Hirten Simon“.

Dem jungen Simon geht ein Lamm verloren. Auf seiner Suche teilt er sein Licht mit Räuber und Wolf und tut so Gutes, bis er sein Lamm im Stall zu Bethlehem findet und auch dort Licht schenkt. Mit zarter Stimme erzählte und sang Brinkhaus, während die Kinder gebannt das Geschehen verfolgen. Die Tücher und Puppen hat die Pädagogin und Pflanzenfärberin selbst aus Pflanzenfarben gefärbt.

Magdalena Oxfort, Kulturreferentin des Landesmuseums, begrüßte die wenigen Gäste. Die Zahl der Voranmeldungen sei hoch gewesen, doch Wetter und Busverbindungen hätten einen Strich durch die Rechnung gemacht.