Sind Schüler die besseren Lehrer?

Sind Schüler die besseren Lehrer? Diese Frage stellt sich der Psychologie-Professor Elmar Souvignier im Rahmen der Ringvorlesung "Begabungsforschung und Individuelle Förderung", die am Donnerstag, 10. Juni, im Hörsaal H2 im Schloss der Universität Münster stattfindet. In seinem Vortrag geht Elmar Souvignier auf die Wirksamkeit kooperativen Lernens ein.

 

Ringvorlesung an der WWU: Kooperatives Lernen stärkt die Schüler

Das Konzept des kooperativen Lernens hat zum Ziel, bessere Lernerfolge, höhere Lernfreude und eine intensivere soziale Interaktion zu fördern. Der Vortrag, zu dem alle Interessierten eingeladen sind, beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Sind Schüler die besseren Lehrer?

Im Hinblick auf die individuelle Förderung glaubt Souvignier an die Attraktivität der Methoden kooperativen Lernens, da sie ein hohes Maß an Schüleraktivität und die gegenseitige Unterstützung der Lernenden fördern. Indem Lerngruppen leistungsheterogen zusammengesetzt werden, werde die Notwendigkeit des gegenseitigen Helfens beim Wissenserwerb unterstrichen. Anhand mehrerer empirischer Studien wird im Vortrag der Frage nachgegangen, ob und unter welchen Bedingungen die Lernwirksamkeit kooperativen Lernens gegeben ist. Neben der generellen Feststellung, dass kooperatives Lernen sich als wenigstens so wirksam erweist wie lehrergeleiteter Unterricht, wird auf kritische Aspekte wie das Frage- und Erklärverhalten von Schülern, unterstützendes Lehrerverhalten sowie auf die Bedeutung motivationaler Unterstützung der Lernenden eingegangen.
Links:

    * Programm der Ringvorlesung
      http://egora.uni-muenster.de/ew/ew_aktuelles/bindata/plakatringvorlesungbegabung.pdf

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