Sendenhorst: B.f.A. für Gründung einer Montessori-Schule

Zuletzt aktualisiert 25. Februar 2016 (zuerst 9. März 2012).

Sendenhorst: B.f.A. für Gründung einer Montessori-Schule

Sendenhorst /Albersloh. „Entscheidend ist aus unserer Sicht, Sendenhorst und Albersloh zukunftsfähig zu machen“, das unterstreicht der Fraktionsvorsitzende der „BürgerInnen für Aktive Kommunalpolitik“ (B.f.A.), Hans Ulrich Menke, in seiner diesjährigen Haushaltsrede.
Absolute Offenheit und Ehrlichkeit den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber sei dabei das Schlüsselwort.

Dabei stelle sich immer mehr heraus, dass in der Vergangenheit einige Beschlüsse der CDU-Mehrheit im Rat falsch, überhastet und eigensüchtig gewesen seien bzw. auf Fehleinschätzungen beruhten.Das schlimmste Beispiel sei dabei die durch die CDU völlig verfahrene Schulpolitik. Hier könne ein Aufbau einer Nachfolgeeinrichtung für die auslaufende Teigelkampschule nur noch gelingen, „wenn Sendenhorst mit einem besonderen Leuchtturmprojekt einen neuen Standard setzt und vorbildlich zeigt, wie Zukunftskompetenzen in Naturwissenschaften, Wirtschaft und Sprache lebendig und praxisnah vermittelt werden“. Dabei setzen die B.f.A. auf die Gründung einer weiterführenden Sekundarschule in privater Trägerschaft nach Maria Montessori. Ein extrem großes Engagement aller Beteiligten – allen voran das des Bürgermeisters – sei die Voraussetzung..
Hans Ulrich Menke: „Entweder wir machen es diesmal richtig, oder wir lassen es ganz! Schon jetzt deshalb auch der Dank an den Initiativkreis für seinen Mut und sein Engagement“

Neben den Schulen sei auch eine moderne Sportinfrastruktur eine „Grundvoraussetzung für eine lebenswerte Stadt“. Deshalb begrüßen die B.f.A. das Anlegen des Kunstrasenplatzes und den Bau einer neuen Zweifach-Sporthalle in Albersloh. Besonders hervorzuheben sei hier das fantastische Engagement der Mitglieder von GW Albersloh, das die Anlage „unter außerordentlich günstigen Voraussetzungen“ ermögliche.

Dank an Energie-Initiative BESA / pro Umgehungsstraße

Der Dank der B.f.A. geht auch an die Bürger-Energie Sendenhorst-Albersloh eG (BESA) und an die Verwaltung, mit deren Hilfe jetzt doch „Grüner Strom“ ins Sendenhorster Netz fließt.
Von außerordentlicher Bedeutung für eine familienfreundliche Stadt sei das Projekt „Kein Kind zurücklassen“. Hans Ulrich Menke: „In diesem Zusammenhang freuen sich die B.f.A. besonders darüber, dass es Am Schleiten gelungen ist das Projekt ‚Forum Bewegung und Begegnung‘ zu realisieren und die Zukunft des ‚Sprungbrett-Projektes‘ zu unterstützen.“
Größter Handlungsbedarf bestehe dagegen nach wie vor bei der Realisierung der Umgehungsstraße in Sendenhorst und Albersloh sowie beim Grundstücksverkauf im Langen und im Zegen Esch. Dazu entwickle sich der Kohkamp zu einer immensen Schuldenlast: „Wenn sich nichts ändert, ist sie im Jahr 2016 auf 2.600.000 Euro angestiegen.“ Angesichts des sich abzeichnenden Angebots auf dem englischen Kasernengelände in Münster-Gremmendorf, das die gleiche Erschließungsschiene wie Albersloh bedient, müsse die Grundstücksgesellschaft Sendenhorst unbedingt konkurrenzfähiger aufgestellt werden. Die B.f.A. seien bereit, auch hier Verantwortung zu übernehmen, „Aufgaben, Produkte und Dienstleistungen permanent neu zu überdenken, um unsere finanzielle Handlungsfähigkeit zu erhalten bzw. wieder herzustellen“.
Darum stimmen die B.f.A. dem Haushaltsplanentwurf 2012 zu. Hans Ulrich Menke: „Wir sind bereit, unseren Teil der Verantwortung für dieses Zahlenwerk zu übernehmen.“

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