Schüler stellen Ergebnisse aus Forder-Förder-Projekt vor

Wie werden wir manipuliert? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es bei Widerstandskämpfern der NS-Zeit? Lässt sich Silizium aus Solarzellen ersetzen? Das sind Fragen, die sich nicht jeder Jugendliche stellt. Ein besonderes Interesse, sich tief gehender mit einem Thema zu beschäftigen, wird bei den Jugendlichen, die am Forder-Förder-Projekt (FFP) des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF) der Universität Münster teilnehmen, vorausgesetzt.

Die Ergebnisse der diesjährigen Runde werden am Samstag, 2. Juli, im münsterschen Schloss präsentiert.

Schülerinnen und Schüler zwischen acht und zwölf Jahren können im FFP eine Arbeit zu einem selbst gewählten Thema schreiben und werden dabei von Studierenden betreut. Seit mehr als acht Jahren hat das ICBF mit dieser besonderen Form der Förderung positive Erfahrungen sammeln können. Nun ist erstmals eine Kohorte des neuen Programms Forder-Förder-Projekt Advanced (FFPA) fertig geworden. Die rund 30 Schüler der Jahrgangsstufen acht und neun haben sich selbstständig Themen gesucht und sie nach wissenschaftlichen Kriterien über ein halbes Jahr bearbeitet. Begleitet wurden sie von jeweils einem Studierenden der Erziehungswissenschaft und einem wissenschaftlichen Mentor.

Insgesamt 113 Schüler werden am Samstag ihre Projekte vorstellen – sowohl die Jüngeren aus dem FFP-Programm als auch die älteren FFPA-Absolventen. Die sogenannte Expertentagung beginnt um 10.30 Uhr und dauert bis 14 Uhr und findet in allen Vortragsräumen des Schlosses statt. Die Jugendlichen haben jeweils fünf Minuten Zeit, um darzustellen, was sie zu Themen wie "Leukämie. Untersuchung von Blutbildern erkrankter Kinder", "Verhaltensökonomie. Das irrationale Verhalten von Menschen" oder "Lachen. Ein Phänomen in unserem Alltag" herausgefunden haben.

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